Jahrgang 
1929
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Hoffmann-Stern: Sittlichkeitsvergehen an höheren Schulen und deren disziplinare Behandlung. Bonne: Das Verbrechen als Krankheit. Bäumer: Die seelische Krisis. Baum: Jamilienfürsorge. Haack: Albrecht Dürer. Friedrich Ebert und seine Zeit(Gedenkbuch über den ersten Reichspräsidenten der deutschen Republik), Volksausgabe. Dahms- Schubert. Von der Pfordten: Schubert und das deutsche Lied. Heyde: Abriß der Sozialpolitik. Schuchhardt: Vorgeschichte von Deutschland. Münch. Vom Arbeits- unterricht in den neueren Sprachen. Strohmeyer-Münch: Der neue Unterricht in Einzelnbildern. Frankreichkunde I und Englandkunde I(Verlag Diesterweg). Strohmeyer: Methodik des neusprachlichen Unterrichts. Peters: Methodik des Geschichtsunterrichts. Müller: Das Friedenswerk der Kirche in den letzten drei Jahrhunderten(1598 1917), I. Band Vertriebsstelle für nationale Literatur). Musikcpädagogische Gegenwartfragen(6. Reichsmusikwoche 1928). Gaß: Methodik des Physikunterrichts an höheren Schulen. Maennchen: Methodik des math. Unterrichts. Weiß: Aus der Praxis des chemischen Arbeitsunter- richtes im Lehrsaal(Sonderheft 13 der Zeitschrift für phys. und chem. Unterricht). Fischer: Körper. schönheit und Körperkultur(Sport, Gymnastik und Tanz). Meusel- Bodengymnastik. Westerhaus: Speer- wurf. Keusel: Frauengymnastik mit Medizinball. Hoske: Ratschläge für Training und Wettkampf. Kirchberg: Sportmassage. Mainzer Ruder-Verein: 50 Jahre Mainzer Rudervereine 1878 1928. Wien: Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft der Physik(München 1928). Wothe: Mainz, ein Heimatsbuch. Terentius:Adelphoe. Buschick: Sternenkunde und Erdgeschichte. Hegi- Illustrierte Flora von Mittel- europa, 11 Bände. Schneider: Deutscher Stil- und Aufsatzunterricht. Neeb: Kurfürstliches Schloß. Kutsch: Kloster Eberbach.

Wegen Platzmangel erscheint die Ergänzung der Zugänge mit dem nächsten Jahresbericht.

VI. Bekanntmachungen.

1. Schriftliche Arbeiten. Zu Beginn eines jeden Schuljahres wird den Eltern der Schäüler bekannt gegeben, an welchen Tagen der Woche sich die Hefte mit den von den Lehrern durchgesehenen und beurteilten schriftlichen Arbeiten in den Händen der Schüler befinden. Hier- durch wird den Eltern Gelegenheit gegeben, sich von den Fortschritten ihrer Kinder durch Einsicht in deren schriftliche Leistungen fortlaufend in Kenntnis zu erhalten.

2. Persönliche Besprechungen. Um die wünschenswerte Verbindung zwischen Schule und Elternhaus herzustellen, empfiehlt es sich für die Eltern, gelegentlich Rücksprache mit dem Klassenführer und den Klassenlehrern zu nehmen. Die geeignete Zeit kann durch vorherige Mit- teilung des beabsichtigten Besuches leicht vereinbart werden. Während ihrer Unterrichtszeit sind die Lehrer nicht zu sprechen..

Der Direktor ist in der Regel täglich zwischen 11 und 12 Uhr auf seinem Amtszimmer zu sprechen.

3. Freistellen werden auf Nachsuchen und Erweis der Bedürftigkeit nur an begabte und streb- same Schüler verliehen, die in und außerhalb der Schule gutes Betragen zeigen. Die Verleihung er- folgt in der Regel am Anfang des Schuljahres und höchstens auf die Dauer eines Jahres. Unter Umständen kommt für sie auch eine kürzere Zeit in Betracht.

Die Verleihung muß von dem Vater des Schülers jedes Jahr bei dem Direktor neu beantragt werden, bei dem auch die Vordrucke für diese Freistellengesuche kostenlos zu erhalten sind.

4. Für das Schuljahr 1929/330 wird im Einverständnis der großen Mehrheit aller Eltern die Jahresprämie der Schülerunfallversicherung bei der Nassauischen Landesversicherungsanstalt in Wiesbaden, bei der alle hessischen Schüler gegen Unfall versichert sind, von 70 Rpf auf 1 RM 20 Rpf erhöht.

5. Der Unterricht beginnt in allen Klassen Dienstag, den 16. April, 8 Uhr. Die Prüfung neu eintretender Schüler findet Montag, den 15. April, von 9 Uhr ab statt.

6. Ferienordnung für das Schuljahr 192060. Pfingsten: 19. Mai bis 26. Mai. Sommer: 13. Juli bis 11 August. Herbst: 29. September bis 13. Oktober. Weihnachten: 22. Dezem- ber bis 5. Januar.

MAINZ, im März 1929.

Die Direktion des Realgymnasiums:

Dr. Zulauf, Oberstudiendirektor.

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