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Naturgeſchickke.(2 St. wöchentl.) a. Botanik im Sommer. Beſchreibung hier verbreiteter, von jedem Schüler mitgebrachter Pflanzen, welche mit Rückſicht auf die wichtigſten Pflanzenfamilien ausgewählt wurden, ſowie Vergleichung verwandter Arten und gleichzeitige Einübung der Termi⸗ nologie.— b. Zoologie im Winter. Beſchreibung, Vergleichung und Gruppirung ausgeſtopfter Säugethiere und Vögel; ſodann wurden noch einige Repräſentanten der 4 Ordnungen der Reptilien und der Fiſche beſchrieben. Charakteriſtiſche Schilderungen aus der Thierwelt.
atkematih und Kecnen. a. Geometrie.(1 St. wöchentl.) Erklärung und Einübung der geometriſchen Grundbegriffe von Körper, Fläche, Linie, Punkt; die Winkel an Parallel⸗Linien. Einige der leichteſten Sätze vom Dreieck und vielfache leichtere Aufgaben.— b. Rechnen.(3 St. wöchentl.) Repetition und Erweiterung der Bruchrechnung und die Reduction benannter Zahlen. Kober II§. 1—19. Decimalbrüche. Die vier Species mit denſelben, Verwandlungen in gewöhn⸗ liche Brüche und umgekehrt. Periodiſche Decimalbrüche. Kopfrechnen, beſonders als Einleitung zur Regeldetri, Kober II bis§. 40.
Zeidnen.(2 St. wöchentl.) Freihandzeichnen nach Vorzeichnungen an der Wandtafel oder nach Vorlageblättern. Gerad⸗ und krummlinige Figuren, einfache Ornamente, Blattformen und Roſetten. Uebungen im Schattiren. Nach Vorlagen wurden Ornamente mit Schattenlinien und leichten Schattirungen, gewerbliche Gegenſtände, beſonders Gefäßformen mit Angabe der Schatten, der Ränder, ſowie Köpfe und leichtere Landſchaften in Contouren gezeichnet. Einzelne Schüler fertigten Ornamente in Federzeichnung.— b. Geometriſches Zeichnen(1 St. w.) Uebungen im Gebrauch von Lineal und Zirkel. Conſtruction einfacher geometriſcher Aufgaben.
Saönſchreiben.(2 St. wöchentlich.) Current⸗ und Curſivſchrift nach Beumer. Diejenigen Schüler, welche in der genannten Schrift Befriedigendes leiſten, fertigen in einer der beiden Schreib⸗ ſtunden Zierſchriften und dergleichen an.
Kingen.(1 St. wöchentlich.) Choralmelodien und zweiſtimmige Lieder, letztere aus dem Sängerhain von Erk und Greef.
Turnen. In Gemeinſchaft mit der zweiten Abtheilung Freiübungen und Geräthübungen.
Sexta.
Keligions-Unterricht.(3 St. wöchentl.) a. Die bibliſche Geſchichte des A. Teſtaments nach Zahn bis zur Zerſtörung Jeruſalems wurde durchgenommen.— b. Die beiden erſten Hauptſtücke des Katechismus wurden gelernt, nach dem Wortverſtand kurz erklärt und durch einige Bibelſprüche erläutert.— c. Eine Anzahl von Kirchenliedern aus den 150 Kernliedern, nämlich 2, 9, 30, 58, 101 wurden eingeprägt, zunächſt im Anſchluſſe an das Kirchenjahr.
Deulſck.(5 St. wöchentl.) a. Leſen, theils curſoriſch, theils ſtatariſch, in Hopf und Paul⸗ ſiek's Leſebuch für Sexta, Nacherzählen des Geleſenen und ſchriftliche Uebungen aus dem Leſeſtoff.— b. Erläutern, Memoriren und Vortragen von ca. 20 Gedichten aus dem Leſebuche.— c. Gram⸗ matik. Die Wortformenlehre, Uebungen aus der Wortbildungslehre und der einfache Satz.— d. Stilübungen in Verbindung mit orthographiſchen Uebungen. Kleine Beſchreibungen, Erzählungen, Vergleichungen. Alle 14 Tage eine ſchriftliche Arbeit zur häuslichen Correctur.
Kateiniſeh.(9 St. wöchentl.) Regelmäßige Declination der Subſtantive und Adjective nebſt Comparation der letzteren. Die Declination der Pronomina, der Zahlwörter, die Cardinalia und Ordinalia. Conjugation des Hilfsverbs esse. Die 4 regelmäßigen Conjugationen, die
Präpoſitionen, Adverbien, Conjunctionen und die Conjugation der Deponentia, Grammatik von
Ferd. Schultz bis§. 105, ferner§. 155, 156, 161, 162. Im Uebungsbuch von Spies füͤr Serta. Kapitel I— XXV nebſt Aneignung der darin enthaltenen Vocabeln. Jede Woche ein Scriptum oder Extemporale zur häuslichen Correctur.
Geſchiehte.(2 St. wöchentl.) Die wichtigſten biographiſchen Erzählungen aus der griechiſchen und römiſchen Geſchichte. Nach Stacke...


