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Amoniak, Salpeterſäure, ſalpetrige Säure, Stickſtofforyd, Phosphor, Phosphorwaſſerſtoff, Arſen, Antimon, Wismuth, Kieſelſäure, Kalium, Natrium, Calcium, Baryum, Strontium, Magneſium, Zink, Eiſen, Nickel, Mangan, Aluminium, Kupfer, Blei, Queckſilber, Silber, Platin, Gold und die techniſch wichtigſten Verbindungen dieſer Körper.— c. Mineralogie. Kennzeichenlehre; die Elemente der Kryſtallographie. Spathe, Salze, metalliſche und brennbare Mineralien. Geognoſie. Grundzüge der Geſteinslehre, Verſteinerungslehre und Gebirgsformationen.— d. Botanik im Sommer. Wiederholung des Linné'ſchen und eines bewährten natürlichen Syſtems des Pflanzen⸗ reichs; vielfache Uebung im Beſtimmen der Pflanzen; das Wichtigſte aus der Anatomie und Phyſio⸗ logie der Pflanzen; Beſuch des botaniſchen Gartens der Univerſität— e. Zoologie im Winter.
Ueberſichtliche reſp. ſyſtematiſche Kenntniß der Hauptformen, in denen das thieriſche Leben auftritt.
Für die 3 Fächer der beſchreibenden Naturwiſſenſchaft zuſammen wöchentlich 2 Stunden.
atkematik.(6 St. wöchentl.) a. Arithmetik und Algebra. Die Lehre von den Potenzen, Wurzeln, Logarithmen. Heis§. 24— 47, 56 u. 57 und Bardey XI— XIII; Glei⸗ chungen vom 2. Grad mit einer Unbekannten, Heis§. 69 u. 71. Desgl. Gleichungen 2. Grades mit mehreren Unbekannten.— b. Trigonometrie. Exponentialgleichungen 1. und 2. Grades. Arithm. u. geom. Progreſſionen, vollſtändige Entwickelung der trigonometriſchen Functionen und Be⸗ rechnung rechtwinkeliger und ſchiefwinkeliger Dreiecke.— c. Planimetrie. Gebrauch der Log. Tafel zum Berechnen ſchiefwinkeliger Dreiecke, Kreisausſchnitte und Abſchnitte ꝛc., nach Kambly. Vielfache und verſchiedene Aufgaben aus allen Theilen des Gelernten, beſ. geometr. Conſtructions⸗ aufgaben mit folgender trig. Berechnung der gefundenen Figuren.— d. Kaufmänniſches Rechnen: Zinſesrechnung mit Anwendung auf die Rentenrechnung. Waarenberechnung; Wechſel⸗ rechnung und Berechnung der Staatspapiere und Actien. 1 Stunde wöchentlich.
Zeicänen.(2 St. wöchentl. Freihandzeichnen. Ausgeführtere Zeichnungen mit einer oder zwei Kreiden und dem Wiſcher von Ornamenten, gewerblichen Gegenſtänden, Landſchaften
und Figuren, zum Theil auf farbigem Grunde. Feder⸗ und Farbenzeichnungen nach Vorlagen
von fertigen Ornamenten. Zeichnen einzelner Aufgaben aus der Projectionslehre und Perſpective. Geübtere Schüler verſuchen ſich in den Anfängen des Lavirens und Aquarellirens und im Zeichnen nach Gypſen.—
NB. Es iſt die Einrichtung getroffen, daß diejenigen Schüler, welche ſich im Zeichnen beſonders ausbilden wollen, hierzu in den facultativen Zeichenſtunden Mittwoch⸗ und Sonnabend⸗ nachmittag von 2— 4 Uhr Gelegenheit finden. An einem dieſer beiden Tage müſſen auch die Con⸗ firmanden, welche wegen des Confirmandenunterrichts das obligatoriſche Zeichnen morgens von 11 bis 12 Uhr nicht beſuchen können, dem facultativen Zeichenunterricht beiwohnen.
Kingen.(2 St. wöchentl.) Erſte Geſang⸗Abtheilung(Secunda, Tertia, Quarta) Kenntniß der Noten, Pauſen, Tacte, Vortragszeichen, Dur⸗ und Molltonarten bis 4 ℳ und 4b und ihre Ver⸗ wandtſchaft, die Intervalle innerhalb der Octave und Singen derſelben. Wöchentlich ein bis zwei rhythmiſche Choralmelodien, jährlich 10 bis 15 dreiſtimmige Lieder aus dem Sängerhain von Erk und Greef, ſowie 6 dreiſtimmige Choräle.
Turnen.(2. St. wöchentl.) In Gemeinſchaft mit den Schülern der oberen Abtheilung.
Freiübungen und Geräthübungen.
Tertia.
Keligions-nterrickt.(2 St. wöchentl.) 1) Die Bibelkunde des Alten und Neueu Teſta⸗ ments wurde durchgenommen und dabei ausgewählte Pſalmen, ſowie Stücke aus den Sprüchen Salomos, dem Buche Hiob und dem Propheten Jeſaia geleſen. 2) Das Leben des Herrn Jeſu nach den 4 Evangeliſten wurde betrachtet, die Bergpredigt und die Gleichniſſe des Herrn geleſen und erklärt, auch einzelne Stellen dabei auswendig gelernt. 3) Pſalm 1, 6, 23, 90 wurde gelernt. 4) Aus den Kirchenliedern wurden Nr. 2, 9, 30, 32, 54, 58, 60, 78, 80, 88, 98, 101, 102, 116, 127, 1314 theils wiederholt, theils neu gelernt..


