Jahrgang 
1915
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B. Die Themata der deutschen Aufsätze.

0 l. 1. Wie verhält sich das Motto zu SchillersRäubern:Quae medicamenta non sanant, ferrum sanat, quae ferrum non sanat, iguis sanat zu dem tatsächlichen Gedankeninhalt des Stücks? 2. Welches Bild machen wir uns vom Frankfurt des achtzehnten Jahrhunderts nach den ersten sechs Büchern von GoethesDichtung und Wabrheit? 3.(Klassenaufsatz) Mit welchem Rechte konnte Goethe seinerDichtung und Wahrheit den Denkspruch voran- setzen:or*,h dævꝝeis dϑρισιιπωο ον τταdeeεεα? 4. Aufsatz der Notreifeprüfung: Gilt Körners Wort:Es ist kein Krieg, von dem die Kronen wissen, es ist ein Kreuzzug,'s ist ein heil'ger Krieg auch vom gegeuwärtigen Kriege?

UI. Mit welchem Recht sagt Goethe:Des Menschen Seele gleicht dem Wasser? 2. a) Ist der Mensch der Herr der Erde? b) Welchen Eindruck erhalten wir von der Beherrscherin der Meere in Shakespeares Kaufmann von Venedig? 3.Auch der Krieg hat seine Ehre-. 4. a) Das Verhältnis zwischen Kaisertum und Papsttum im Nittelalter. b) Die Begründung des römischen Reiches deutscher Nation durch die Franken. 5. Ein Brief(der Krieg). 6. Wie werden die Künste ihren Mitteln entsprechend der Wiedergahe des Gegenstandes gerecht? 7. a) Wie weit mußte der Dichter des Hamlet von der geschicht- lichen Uberlieferung abweichen? b) In welchem Verhältnis steht nach Lessing der Dramatiker zur geschichtlichen Uberlieferung? 8.(Klassenaufsatz) Warum stirbt Emilia, warum Philotas?

0 IHI. 1. Hildebrands Heimkehr. 2. Charakteristik Hagens. 3.(Klassenaufsatz) Kriegstage(Gedanken und Erlebnisse). 4. Vom Wert des Geldes. 5. Ins doerie 10 0 a Seoiτοοmππεονσενμεένιννα 6. Wodurch erweckt das Zeitalter der Hohenstaufen unsere besondere Teilnahme? 7.(Klassenaufsate) Wovon singt Walther von der Vogelweide? 8. Die Odyssee ein Lied der Treue.

U II. 1. Denn die Elemente hassen das Gebild der Menschenhand. 2. Klassen- aufsatz) Die Exposition in SchillersWilhelm Tell. 3. Die letzten Worte Pfarrer Rössel- manns im Tell(II 2, 490 495) ein Wort fürs deutsche Volk. 4. Die Ursachen und die Ver- anlassung des Krieges von 1914. 5. Leicester und Mortimer, ein Vergleich. 6.(Klassenaufsatz) Holland. 7. Die Heeresverfassungen der deutschen Geschichte. 8.(Klassenaufsatz) Schuld und Sühne in KleistsMichael Kohlhaas. 9. Gott, Ehre, Freiheit, Vaterland, die Grund- gedanken in Arndts Gedichten.

O III. 1. Der Frühling im Lahntal. 2.(Klassenaufsatz) Volksopfer im Jahre 1813, nach dem Bilde von A. Kampf. 3. Athenische Ringschulen. 4.(Klassenaufsatz) Kriegs- leben 1914. 5. Festungen in alter Zeit. 6.(Klassenaufsatz) In wiefern verdient der Kurrürst Friedrich Wilhelm von Brandenburg den Beinamen der Große? 7.(Klassenaufsatz) Kaisers Geburtstag sonst und jetzt. 8. Ludwig der Baver und Friedrich der Schöne. Ein Vergleich, nach Uhlands Drama.

UIII. 1. Thor holt seinen Hammer heim(nach der Edda). 2. Was wir in Marburg vom Prinz-Heinrich-Flug gesehen haben(Brief an einen Freund). 3.(Klassenaufsatz) Be- schreibung von Rethels GemäldeDie Zerstörung der Irminsäule durch Karl den Groben (nach einer in der Klasse befindlichen Kopie). 4. Wie machten sich die Kriegstage bis zum Eintreffen der ersten Siegesnachrichten in Marburg bemerkbar? 5.(Klassenaufsatz) Der greise Schenk erzählt einem Freunde den Untergang des Hauses Edenhall. 6. Mein Lieblingsheld im Nihbelungenliede. 7. Warum verehren wir den Generalfeldmarschall v. Hindenburg? 8. Der Schenk von Limburg(nach Uhlands gleichnamigem Gedicht). 9. Der erste diesjährige Schneefall(Brief an einen älteren Bekannten). 10.(Klassenaufsatz) Graf Eberhard, der Rauschebart, als Landesvater und Kriegsfürst(nach der Dichtung Uhlands).

6. Mittellungen über den technlschen Unterricht.

a) Turnen. Geturnt wurde im Sommer von jeder Klasse in 3 Stunden wöchentlich, zusammen in 24 Stunden, und zwar leitete Herr Professor Dr. von Spindler 3 Stunden(IV), Herr Professor Engelhardt 3 Stunden(O II), Herr Professor Stange 6 Stunden(0 I und UI, OIII), Herr Zeichenlehrer Klonk 9 Stunden(UII, UIII, VI), Herr Lehrer am Gymnasium Fiedler 3 Stunden(V). Nach dem Ausbruch des Krieges mußten die Abteilungen mehr und