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Geturnt wurde von jeder Klasse in 3 Stunden wöchentlich, im S. zusammen in 27, im W. in 24 Stunden.
Im Sommer: J, II 1, III 2 b und VI. 12 St. w.(Stange). III 1. 3 St. w.(Pellens). II 2, III 2a, IV und V. 12 St. w.(Klonkb).
Im Winter: I, II 1 und III 1. 9 St. w.(Stange). V. 3 St. w.(Schäfer II1). II 2, III 2, IV und VI. 12 St. w.(Klonk).
Vom Turnen befreit waren auf Grund ärztlicher Zeugnisse im Sommer in I: 6, in II 2: 3, in III 1: 4, in III 2: 3, in IV: 3, im ganzen 19 Schüler; im Winter in I: 6, in II 1: 2, in III 1: 4, in III 2: 4, in IV: 2, insgesamt 18 Schüler.
Ausserdem vereinigten sich die Schüler der oberen Klassen 2 Stunden wöchentlich im Gymnasialturnverein freiwillig zu Turnübungen und ebenso Schüler der unteren, mittleren und oberen Klassen in 2 Abteilungen zum Fussballspiel.
b) Am Baden und Schwimmen in der von der Stadt neu erbauten Schwimmanstalt an der Lahn beteiligten sich 132 Schüler. Schwimmunterricht erteilte der Schwimm- und Bade- meister Martin Arenæ und sein Gehilfe Heinrich Brauer an 26 Schüler. Ausser den genannten Schülern badete eine grosse Anzahl in einer zweiten öffentlichen, für sie bequemer gelegenen Anstalt.
Das herkömmliche im vorigen Jahre wegen des herrschenden Hochwassers ausgefallene*) Preisschwimmen fand am 26. August statt. Preise errangen für das Jahr 1898 folgende 3 Schüler des Gymnasiums: Heinrich Vogel aus III 2 b, Richard Mörchen und Julius Mach aus V; für das Jahr 1899 sechs Schüler des Gymnasiums, nämlich die Quartaner Theodor Bauer, Otto Wurzer und Fritz Dörffler, der Quintaner Alexander Richter und die Sextaner Hans Schmidt und Karl Dern.
c) Chorgesang. 77 ausgewählte Schüler der Klassen IV bis I bildeten den Sängerchor- Nach dem Chorbuche von Sering wurden Chöre klassischer Meister, sowie vierstimmige Volks-, Vaterlands- und Marschlieder gesungen.
Sopran und Alt 1 St. w., Tenor und Bass 1 St. w., Gesamtchor 1 St. w.(Corell, im 3. Quartal Dörbecker).
d) Wahlfreies Zeichnen für Schüler aus I und II. Im Sommersemester nahmen teil: 9, im Wintersemester: 6 Schüler. Zeichnen nach Gypsmodellen mit Licht- und Schattenangabe in schwarzer und weisser Kreide; Zeichnen nach Naturblättern, Schmetterlingen und ausgestopften Vögeln(Stillleben). Benutzung der Farbe. Projektionslehre. Ausserdem Frei-, Skizzier- und Gedächtnisübungen. 2 St. w.(Klonk).
*) S. S. 17 des Anstaltsprogramms von 1899!


