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Griechisch. Lektüre: Xenophons Anabasis I. Grammatik: Wiederholung und Erwei- terung des Pensums von Üntertertia. Einübung der Verba auf u und der unregelmässigen Verba. Das Notwendigste aus der Syntax. Ubungen im Übersetzen ins Griechische nach Seyffert-Bamberg. Alle 2 Wochen eine häusliche oder eine Klassenarbeit. 7 St. w.(Schäfer.)
Französisch. Plötz, Schulgrammatik, Lektion 29— 45. Repetition des Pensums der Untertertia. Alle 14 Tage eine häusliche oder eine Klassen-Arbeit.— Lektüre: Plötz, Lectures choisies. 2 St. w.(Klincksieck.)
Geschichte und Geographie. Deutsche Geschichte vom Beginn der Reformation bis zum Jahre 1871. 2 St. w.— Geographie der ausserdeutschen Länder Europas. 1 St. w.(Euler.)
Mathematik. Arithmetik: Wiederholung und Erweiterung des Pensums der Tertia 2. Proportionen. Gleichungen des 1. Grades mit einer Unbekannten(Bardey 10, 20, 22 erste Stufeé). — Planimetrie: Wiederholung und Erweiterung der Lehre vom Kreis. Flächeninhalt. Propor- tions- und Khnlichkeitslehre mit Auswahl nach Lieber und v. Lühmann bis§ 117. 3 St. w. (Meingärtner, Fischer.)
Naturbeschreibung. Die Lehre von dem menschlichen Körper.(S.) Mineralogie nach Koppe.(W.) 2 St. w.(Fischer.)
Tertia 2a. (Ordinarius Gymnasiallehrer Hohenthal.)
Religionslehre. a) Evangelische: Geschichte des Reiches Gottes im Alten Testament. Auswendig wurden gelernt die vorgeschriebenen Psalmen, Sprüche und Lieder, wiederholt das 1., 2., 3., erklärt und gelernt das 4. und 5. Hauptstück des Katechismus. 2. St. W.(Vogt.)— b) Katholische: Kombiniert mit Tertia 1.
Deutsch. Gedichte und Prosastücke aus Hopf und Paulsiek, besonders aus der deut- schen Sage und Geschichte des Mittelalters. Satzlehre. Flexion des Haupt- und Zeitwortes. Das Wichtigste aus der Metrik im Anschluss an die Lektüre. Alle 3 Wochen ein Aufsatz. 2 St. W.(Klincksiekr.)
Latein. Ovids Metamorphosen mit Auswahl.— CGaesar, de bello Gallico, Buch I-— III. — Wiederholung der Kasuslehre. Die wichtigsten Regeln der Tempus- und Moduslehre gelegent- lich. Mündliche und schriftliche Übersetzungen in das Lateinische aus dem Ubungsbuche von Ostermann. Wöchentlich ein Exerzitium oder ein Extemporale, darunter auch einige schriftliche Ubersetzungen ins Deutsche. 9 St. w.(Hohenthal.)
Griechisch. Die regelmässige Formenlehre des attischen Dialekts bis zum verbum liquidum einschliesslich. Mündliches und schriftliches Ubersetzen(nach Spiess) behufs Einübung der Formenlehre. Alle 14 Tage ein Exerzitium oder Extemporale. 7 St. wW.(Hohenthal.)
Französisch. Plötz, Schul-Grammnatik, Lektion 1— 23. Repetitionen aus dem Pensum der Quarta., Zum Winterhalbjahr Lektüre aus Plötz, Lectures choisies. Alle 14 Tage eine häus- liche oder Klassen-Arbeit. 2 St. wW.(Klincksieck.)
Geschichte und Geographie. Deutsche Geschichte bis zum Augsburger Religionsfrieden (nach David Müller).— Geographie von Mitteleuropa(nach Kirchhoffs Schulgeographie). 3 St. w. (Hohenthal.)
Mathematik. Planimetrie: Regetia des Pensums von Quarta. Lehre von den Paral- lelogrammen und vom Kreise nach Lieber und v. Lühmann, Konstruktionsaufgaben. Arithmetik nach Bardey, Abschnitt-XI incl. 3 St. w.(Weingärtner.)


