Jahrgang 
1891
Einzelbild herunterladen

11

Gelesen wurden aus Cornelius Nepos: Miltiades, Themistocles, Aristides, Pausanias, Cimon, Pelo- pidas, Lysander. 9 St. w.(Schedtler.)

Französisch. Plötz, Elementar-Grammatik, Lektion 61 120. Jede Woche ein Exer- citium oder ein Extemporale. 5 St. w.(Schäfer.)

Geschichte. Griechische und römische Geschichte nach David Müllers Leitfaden. 2 St. w.(Schenkheld.)

Geographie. Europa, mit Ausschluss von Mitteleuropa, nach Kirchhoffs Schulgeographie. 2 St. w.(i. S. Buchenau, i. W. Schedtler.)

Mathematik. Rechnen: Wiederholungen aus der Bruchrechnung; Rechnungen des gemeinen Lebens nach Schellen; Ubungen im Kopfrechnen. Geometrie: Lehre von den Winkeln, Parallelen und vom Dreieck nach Lieber und v. Lühmann§ 8 46. 4 St. w.(Weidenmüller.)

Naturbeschreibung. Allgemeine Botanik, das Linné'sche System. UÜbungen im Be- stimmen offenblütiger Gewächse nach Gies.(S.) Systematik der Säugetiere und Vögel nach Koppe.(W.) 2 St. w.(Weingärtner, im 2. Quartal Hilfslehrer Sonne.)

Zeichnen. Freie und symmietrische Ornamente verschiedener Stile nach Vorzeichnung an der Schultafel. Das Notwendigste aus der Perspektive(Linearzeichnen). Anwendung der perspektivischen Gesetze beim Zeichnen nach Holzkörpern(Hamburger Methode). Das Notwendigste aus der Schatten- lehre. Erklärung der Beleuchtungserscheinungen an den gerad- und krummflächigen Körpern. An- wendung der Licht- und Schattenlehre beim Zeichnen ornamentaler Gypsmodelle. 2 St. W.(Witt.)

OQuinta. (Ordinarius Gymnasiallehrer Reinhard.)

Religionslehre. a) Evangelische: Biblische Geschichte des Alten Testaments nach dem Lehrbuch von Wendel. Memoriert wurde das zweite Hauptstück mit Erklärung und Sprüchen, wiederholt das erste Hauptstück. Von Kirchenliedern wurden wiederholt die in Sexta memorierten und neu behandelt und gelernt die im Lehrplan vorgeschriebenen. 2 St. w.(Witt.) b) Katholische: Kombiniert mit Tertia 1 b.

Deutsch. Orthographie nach dem amtlichen Regel- und Wörterverzeichnis, mit Ausschluss der Fremdwörter. Lehre vom einfachen Satze. Flexion des Nomens und Verbums. Lesen und Er- klären poetischer und prosaischer Stücke äus dem Lesebuche von Hopf und Paulsiek. Deklamationen und Wiedererzählen gelesener Stücke. Wöchentlich ein Diktat; im Winter alle 3 Wochen ein Aufsatz; im Anschluss daran die wichtigsten Interpunktionsregeln. 2 St. w.(Schenkheld.)

PLatein. Regelmässige und unregelmässige Formenlehre nach Ellendt-Seyffert. Münd- liche und schriftliche Übersetzungen aus dem Übungsbuche von Ostermann. Wöchentlich ein Exercitium oder ein Extemporale. 9 St. w.(Reinhard.)

Französisch. Plötz, Elementar-Grammatik, Lektion 1 60. Exercitien und Extemporalien. 4 St. w.(Klincksieck.)

Geschichte und Geographie. Erzählungen aus der griechischen, römischen und deutschen Sage und Geschichte. Geographische Vorbegriffe und Globuslehre; die aussereuropäischen Erdteile: nach Kirchhoffs Schulgeographie. 3 St. W.(Schenkheld.)

Mathematik. Rechnen: Gemeine Brüche und Decimalbrüche nach Schellen. Alle vier Wochen ein Exercitium oder ein Extemporale. 3 St. w. Geometrischer Anschauungsunter- richt: Einführung in die ersten Begriffe der Geometrie, Ubungen im Gebrauch des Zirkels, Lineals und Transporteurs. 1 St. w.(Reinhard.)