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Dentſche Sprache, 6 Stunden wöchentlich:
a. Orthographiſche Uebungen verbunden mit den einſchlagenden Regeln, bei Herrn Becker, 1 Stunde wöchentlich.—
b. Grammatik: die Lehre von dem Hauptworte, Eigenſchaftswort, Fürwort, Zeitwort nach Wag⸗ ner's Handbuch, bei Herrn Becker, 1 Stunde wöchentlich.
c. Aufſätze, hauptſächlich erzählenden und beſchreibenden Inhalts, bei Herrn Hilß, 2 Stunden wöchentlich, wovon 1 Stunde gemeinſchaftlich mit der 4. Klaſſe.
d Memorieren kleinerer und größerer poetiſchen Stücke aus dem 1. Theile des Bremer Leſebuchs, bei Herrn Litt, 1 Stunde wöchentlich mit der 4. Klaſſe gemeinſchaftlich.
e. Leſen: Uebung im geläufigen Leſen mit beſonderer Berückſichtigung der Betonung. Auch wurde auf deutliche Ausſprache, Beachtung der Satzzeichen und Verſtändniß des Geleſenen geſehen, bei Herrn Hilß, 1 Stunde wöchentlich.
Lehrbücher: Bremer Leſebuch, I. Theil. Wagner's Handbuch der deutſchen Sprachlehre.
Franzöſiſche Sprache, bei Herrn Dr. Burger, 4 Stnnden wöchentlich: In Albrecht's Ele⸗ mentarbuch die Uebungsſtücke von Nr. 1 bis 132 und zwar die franzöſiſchen mündlich, die deutſchen münd⸗ lich und ſchriftlich überſetzt und corrigiert, die darin vorkommenden Wörter und grammatiſchen Formen auswendig gelernt.
Arithmetik, bei Herrn Dr. Burger, 3 Stunden wöchentlich: Die 4 Grundrechnungsarten in benannten ganzen Zahlen mit beſonderer Berückſichtigung des neuen Maßes und Gewichtes wiederholt; die 4 Species der gemeinen Brüche mit den einſchlägigen Aufgaben in Niepoth's prakt. Rechenbuche bis Ende des 4. Lehrganges.— Kopfrechnen bei Herrn Roth, 1 Stunde wöchentlich: Uebung der 4 Species.
Lehrbuch: Niepoth's praktiſches Rechenbuch.
Naturgeſchichte, bei Herrn Litt, 2 Stunden wöchentlich mit der 4. Klaſſe gemeinſchaftlich: Einleitung: Vergleichende Betrachtung des Thier- und des Pflanzenlebens.— Die Säugethiere und die Amphibien.
ph Kein Lehrbuch, ſondern Ausarbeitungen der Schüler nach diktierten Fragen.
Geographie, bei Herrn Becker, 2 Stunden wöchent: Die Vorbegriffe zur Geographie. Das Gebirgs- und Flußſyſtem von Deutſchland..
Lehrbuch: Wagner's Handbuch der Erdbeſchreibung; Wagner's Schulatlas.
Freihandzeichnen, bei Herrn Kromm, 2 Stunden wöchentlich mit der 4. Klaſſe gemeinſchaft⸗ lich, im Sommerhalbjahr aus Mangel an Raum nur die Hälfte der Schüler in jeder Stunde: Vorübungen; grad⸗ und krummlinige Figuren nach Kumpa's Zeichenſchule.
Schönſchreiben, bei Herrn Roth, 3 Stunden wöchentlich mit der 4. Klaſſe gemeinſchaftlich, im Sommerhalbjahr aus Mangel an Raum getrennt; alsdann 2 Stunden wöchentlich: Körper⸗ und Feder⸗ haltung; elementariſche Entwicklung und Einübung ſowohl des kleinen und großen deutſchen, als auch des kleinen und großen engliſchen Alphabets.
Geſang. Siehe Seite 11.
Turnen. Siehe Seite 11.
Vierte Klaſſe.
(Klaſſenführer: Herr Kromm.)
Religion. Siehe Seite 4.
Heutſche Sprache, 6 Stunden wöchentlich:
a. Orthographiſche Uebungen namentlich mit Rückſicht auf die Interpunktion, bei Herrn Becker, 1 Stunde wöchentlich.
b. Grammatik: Wiederholung der Formenlehre, die Lehre vom unerweiterten und erweiterten ein⸗ fachen Satze; bei Herrn Becker, 1 Stunde wöchentlich.
c. Styl: Uebung im Briefſchreiben und Fertigung leichterer Geſchäftsaufſätze, bei Herrn Hilß, 2 Stunden wöchentlich, wovon 1 Stunde gemeinſchaftlich mit der 5. Klaſſe.


