Jahrgang 
1882
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Geschichte von Schuster. Altes Testament von Moses bis zu Ende. Katechismus. 2. Hauptstück: Von den Geboten. Kirchen- geschichte: Von Constantin d. Gr. bis zu Karl d. Gr. Bahl.

b. evang. 2St.(mit III.) Das Evangelium Matthäus ausführlich, die übrigen Bücher des neuen Testaments im Ueberblick. Lehre von Gott u. von Christus. Auswendiglernen von Sprüchen, Psalmen und Gesängen.

Krücke.

Deutsch. 3 St. Die Lehre vom einfachen und zusammengesetzten Satz und von der Inter- punktion. Lesen und Erklären prosaischer u. poetischer Stücke aus Hopf u. Paulsiek für IV. Memorieren von Gedichten. Alle 14 Tage ein Aufsatz. Dictate. Hober.

Latein. 6 St. Lektüre: Ostermann für V. De bello contra Pyrrhum gesto. Nep. Mil- tiades, Themistocles, Aristides, Lysander, Alcibiades. Grammatik: Repetition der Formenlehre u. Vocabeln ausOstermann für VI u. V. Die syntaxis nominis et verbi nach Ostermann für IV. Wöchentl. ex lat. dom. u. schol. Bahl.

Die Gräciſten beſonders:

Latein. 2 St. Lectüre: Osterm. für V. De

bello Punico secundo. Nep.: Epaminondas u. Phocion. Uebersetzung der Uebersetzungsstücke im Anschluss an die Lectüre des Corn. Nep. in Ostermann für IV. Einübung des Hexameters. Bahl.

Griechisch. 5 St. Regelm. Formenlehre bis zur 2. Hauptconjugation. Uebersetzung von Uebungsstücken aus Schenkl's Lese- buch. Wöchentl häusliche Arbeit.

Plönnis.

Französisch. 6 St.(Die Gräcisten 3 St.) a. Grammatik: Wiederholung des Quin- tanerpensums, die regelmäss. Conjugation, die Lehre von den pronoms personels und dem participe passé nach Ploetz Elemen- tarbuch, ferner nach Ploetz Gramm. L. 1 bis 24, orthograph. Eigentümlichkeiten eini- ger regelm. Verben, die unregelmäss Ver-

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aus Lüdecking's Lesebuch. c. Memorieren von Gedichten, Sprech- u. Dictatübungen.

D'ham. Geographie. 2 St. Asien, Afrika, Amerika und Australien. Kartenzeichnen. Hober. Geschichte. 2 St. Die römische Geschichte. Bahl.

Rechnen. 3 St. Repetition d. Brüche. Ver- hältnisse u. Proportionen. Zusammenge- setzte Regeldetri, Zins-, Rabatt- u. Ge- sellschaftsrechnung. Dr. Zimmermann.

Geometrie. 2 St. Einleitung. Winkel und Parallelen, das Dreieck u. die Congruenz, nach Kambly. Lösung der Fundamental- aufgaben. Uebungen im geometr. Zeichnen. Von Zeit zu Zeit kleine schriftl. Beweise.

Derselbe.

Naturgeschichte. 2 St. Im Sommer Bestim⸗ mungsübungen an einheimischen Pflanzen- arten. Wiederholung des Linné'schen Sy- stems. Die natürl. Familien. Im Winter Reptilien und Fische nach Leunis.

Derselbe.

Schreiben. 28t. FortgesetzteSchreibübungen. Die einfache Buchführung. Haub.

Gesang. 2 St. mit Quinta.

Turnen. 2 St. mit Quinta. Ordnungs- und Freiübungen. Hoch- u. Weitsprung. Ue- bungen am Reck, Barren und am Pferd in der mittleren Ausführung. Jung.

Bemerkungen. Die Gräcisten dieser Classe nehmen an dem Schreib- und Zeichenunterricht nicht teil.

Tertia. Ordinarius: Ordentl. Lehrer Plönnis.

Freligionsunterricht. 2 St. mit IV.

Deutsch. 3 St. Gelesen u. erklärt wurden aus Pütz(Lesebuch für die Mittelklassen) Lesestücke beschreibenden u. erklärenden Inhalts, abwechselnd mit Schillers Balla- den. Alle 3 Wochen ein Aufsatz. De- clamationsübungen. Plönnis.

ben. Wöchentl eine häusliche oder Schul- arbeit. b. Lectüre: Ausgewählte Stücke

. Tertia a. Latein. 5 St. Lectüre: Caesar de bello gall.