derholungen des früher Gelernten. Von einer im Entstehen begriffenen kurzschriftlichen Bibliothek machten die Schüler eifrig Gebrauch.
Im übrigen wurde die Einrichtung gelegentlich stattfindender Klassengemeinden sowie der Spre-— cher und Vertrauensmänner wie bisher weitergepflegt.
J. Schulgeld.
Der Schulgeldsatz betrug jährlich 200 Mark für einheimische und 250 Mark für auswärtige Schüler.
108 Schüler hatten den vorgeschriebenen Schulgelderlaß von 25— 100 Prozent als jüngere Brüder von zwei oder mehreren Kindern desselben Erziehungsberechtigten, die eine höhere Schule oder Hoch- schule besuchen. Außerdem hatten einen Erlaß von 100 Prozent 2 Schüler, von 80 Prozent 1, von 75 Prozent 12, von 50 Prozent 24, von 25 Prozent 27 Schüler, zum größten Teil für das ganze Schul- jahr, zum geringern Teil für einen Teil des Schuljahrs.
1000 Mark des Schulgeldaufkommens standen für die Hilfsbücherei zur Verfügung, die von Herrn Studienrat Becker verwaltet wurde. Vor allem wurden Bücher eingestellt, deren Anschaffung für die Eltern mit größeren Kosten verbunden ist, wie z. B. Wörterbücher, Atlanten usw. Eine Anzahl. von älteren Büchern wurde von abgegangenen Schülern geschenkt. Wir hoffen, die Bücherei im Laufe der nächsten Jahre so auszugestalten, daß alle bedürftigen und würdigen Schüler ihre Schulbücher aus der Hilfsbücherei erhalten können.
K. Berufsberatung.
Obmann für die Berufsberatung war Herr Studienrat Dr. Höhler. Die Beratung für die ohne Reife-— zeugnis von den unteren und mittleren Klassen zu einem praktischen Berufe abgehenden Schüler mußte sich auf Mitteilungen allgemeiner Art über Eignung und Befähigung der Schüler beschränken, die die einzelnen Lehrer sowie der Direktor auf Grund ihrer Erfahrungen und Beobachtungen den Eltern zu- kommen ließen. Die Abiturienten und Schlußprüflinge wurden nach Möglichkeit auf Grund des vor-— handenen Materials der Auskunftsstelle beim Zentralinstitut für Erziehung und Unterricht, der Berufs- organisationen, der Universitäten usw. beraten.
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