Jahrgang 
1926
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Studienrats Friedrich Hollstein. Sie veranstaltete im Winterhalbjahr die Vorführung der Filme Vom Deutschtum im Banat undDer Kufstein-Film. Der Leiter Friedrich Hollstein nahm am 17. November 1925 an der Tagung der Jugendgruppenleiter in Marburg teil.

Im übrigen wurde die Einrichtung gelegentlich stattfindender Schul- und Klassenge- meinden, der Sprecher und Vertrauensmänner wie bisher weitergepflegt.

J. Schulgeld.

Der Schulgeldsatz betrug monatlich 12,50 Mark für einheimische und 15,60 Mark für auswärtige Schüler.

90 Schüler hatten den vorgeschriebenen Schulgelderlaß von 25 100 Prozent als jüngere Brüder von zwei oder mehreren Kindern desselben Erziehungsberechtigten, die eine höhere Schule oder Hochschule besuchen. Außerdem hatten einen Erlaß von 100 Prozent 2 Schüler, von 80 Prozent 2, von 75 Prozent 4, von 50 Prozent 14, von 40 Prozent 4, von 25 Prozent 12 Schüler, zum größten Teil für das ganze Schuljahr, zum geringern Teil für einen Teil des Schuljahrs.

7 ½ Prozent des Schulgeldaufkommens standen für die Hilfsbücherei zur Verfügung, die von Herrn Studienrat Reichert verwaltet wurde. Vor allem wurden Bücher eingestellt, deren Anschaffung für die Eltern mit größeren Kosten verbunden ist, wie z. B. Wörterbücher, Atlanten usw. Eine Anzahl von älteren Büchern wurde von abgegangenen Schülern geschenkt. Wir hoffen, die Bücherei im Laufe der nächsten Jahre so auszugestalten, daß alle bedürftigen und würdigen Schüler ihre Schulbücher aus der Hilfsbücherei erhalten können.

K. Berufsberatung.

Obmann für die Berufsberatung war Herr Studienrat Dr. Lauwartz. Die Beratung für die ohne Reifezeugnis von den untern und mittlern Klassen zu einem praktischen Berufe ab- gehenden Schülern mußte sich auf Mitteilungen allgemeiner Art über Eignung und Befähigung der Schüler beschränken, die die einzelnen Lehrer sowie der Direktor auf Grund ihrer Er fahrungen und Beobachtungen den Eltern zukommen ließen. Die Abiturienten und Schluß- prüflinge wurden nach Möglichkeit auf Grund des vorhandenen Materials der Auskunftsstelle beim Zentralinstitut für Erziehung und Unterricht, der Berufsorganisationen, der Universitäten usw. beraten.