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nach Montabaur; IV und VI über Grenzhausen nach Ransbach; Va und Vb durch den Monta— baurer Stadtwald nach Montabaur. Die Bahn brachte dann alle Wanderer nach Limburg zurück. Am 2. 9. wurde ein patriotischer Lautenabend von Dr. Kristel veranstaltet.
Zur Erinnerung an die Leipziger Schlacht wurde am 18. Oktober morgens ein Schulakt in der Aula abgehalten, wobei Herr Dill die Festrede hielt und wiederum einige vom Herrn Minister überwiesene Prämien verteilt wurden. Abends beteiligten wir uns an dem allgemeinen Fackelzug und der Feier, die auf dem Creifenberge an dem dort errichteten Feuerstoß abgehalten wurde.
Die Feier des Geburtstages Seiner Majestät wurde durch einen Fackelzug eingeleitet, der sich am Vorabend des Festtages unter den Klängen einer Musikkapelle und des Trommler und Pfeiferkorps der Schule durch die Straßen der Stadt zum Neumarkt bewegte. Hier brachte der Unterzeichnete das Kaiserhoch aus. Die älteren Schüler blieben dann mit ihren Lehrern noch einige Stunden im kleinen Saal der„Alten Post“ zusammen. Am Fest- tage selbst fand in der geschmückten Aula vor zahlreichen Gästen eine Schulfeier statt, bei der in der Festrede des Herrn Oberlehrer Dr. Schmitt und in den Deklamationen vor allem die deutsche Dichtung in den Vereinigten Staaten von Nordamerika behandelt wurde. Am Schlusse der Feier wurden 2 von Seiner Majestät gestiftete Preise verteilt. Es erhielt Dittmann(O) das Werk von Leberecht, Auf, unter, über Wasser; Otto Kessler(UIIIg) das Marine-Album; letzterer zur Anerkennung für die mutige Rettung eines Knaben aus der hochgehenden Lahn.
Die populârwissenschaftlichen Vorträge fanden in gewohnter Weise statt. Es redeten am 2. 3. Herr Kgl. Kreisschulinspektor Pfarrer Dr. Seibert aus Panrod über„Nassauisches aus der Franzosenzeit“; am 9. 3. Herr Dr. Rüdiger aus Hamburg über„Die Schröder-Stranz-Expedition nach Spitzbergen“; am 16. 3. Herr Landgerichtsrat Dr. Friedländer aus Limburg über„Das Tonwägelchen, ein indisches Drama“, am 23. 3. Herr Dozent Dr. Daun aus Berlin über„die Bedeutung der Farbenphotographie für die Kunstwissenschaft“; am 30. 3 Herr Direktorial- assistent Dr. Storck aus Mannheim über„Das Problem der Totentänze“.— Am 2., 4, 8. und 11. April sprach Herr Prof. Dr. Bock aus Marburg über„Die Blüte der Malerei des 17. Jahr- hunderts in den romanischen Ländern“. Der Reinertrag sämtlicher Vorträge floß in den Unterstützungsfonds. Im Interesse der Schüler hielt ferner am 16. 4. und 17. 4. Herr Prof. Dähne aus Dresden-Blasewitz 2 physikalische Vorträge; am 29. 5. trug Herr Dufki-Wagner aus Berlin Wildenbruchs vaterländisches Drama„Väter und Söhne“ vor; am 10. 10. sprach Herr Dr. Scheffler aus Dresden über Radium.


