Jahrgang 
1914
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4. Technischer Unterricht.

Turnen: Die Anstalt besuchten im Sommer 332, im Winter 323 Schüler. Von diesen waren befreit:

Vom Turnunter- von elnzelnen rioht überhaupt Uebungsarten auf Grund ärztlichen im S. 23 im S. 1 Zeugnisses im W. 22 im W. 1 4 im 8S. 3 im§. 1 aus anderen Gründen im W. 3 im im O. 26 im S. 2 Lusammen im W. 25 im W. 2 also von der Gesamtzahl im S. 7,83% im S. 0,60% der Schüler im W. 7,74% im W. 0,62%

Es bestanden 8(im W. 9) Turnabteilungen bei 13 getrennt zu unterrichtenden Klassen. Zur kleinsten gehörten 20, zur größten(im S.) 47 Schüler. Für den Turnunterricht waren wöchent- lich angesetzt im S. 24, im W. 27 Stunden. Ihn erteilten Lehrer am Gymnasium Hehl in der 1., 3., 5., 7., 8.(im WV. 1., 3., 5. 8., 9.) Abteilung; Oberlehrer Dr. Schnabel in der 2. und 6. Abteilung; Professor Becker in der 4. Abteilung; Oberlehrer Reichert im W. in der 7. Abteilung. Die An- stalt verfügt uneingeschränkt über eine zu ihr ge- hörige, geräumige Turnhalle nebst großem Spiel- platz, beide unmittelbar am Schulgebäude; außer- dem steht ein in 5 Minuten zu erreichender großer

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städtischer Spielplatz uns zur Mitbenutzung zur Verfügung.

Ein freiwilliger Spielnachmittag für die ganze Anstalt ist nicht eingeführt. Dagegen besteht ein Gymnasial-Turnverein mit 47 Mitgliedern, der eine besondere Fußballabteilung hat, Geräte- turnen und Spiele treibt und während des ganzen Jahres übt.

Seit Jahresfrist ist auch eine vorlaufig für sich allein stehende Pfadfinder-Vereinigung an der Anstalt vorhanden, die einen Mitgliederbestand von 45 Schülern hat. Unter Führung der Herren Dr. Schmitt, Reichert und Thiemeyer nahm diese Schülergruppe die üblichen Geländeübungen und Wanderungen vor und kam auch gelegentlich zur Besichtigung von Museen und industriellen Werken zusammen. Eine Unterabteilung pflegte den Rudersport. Durch die hochherzige Freigebig- keit einer Reihe von Bürgern unserer Stadt war es ermöglicht worden, einen Vierer anzuschaffen, in dem bereits 2 Mannschaften ausgebildet wurden, während 3 weitere Mannschaften ihre Ausbildung in dem vom Jugendschutz-Ausschuß freundlichst zur Verfügung gestellten Marineboot exhielten. Auch eine Sanitätskolonne ist im Entstehen begriffen, derer Heranbildung in dankenswerter Weise Herr Sanitätsrat Dr. Düttmann über- nommen hat.

Ueber die Wanderungen der einzelnen Klassen ist weiter unten in der Chronik der Anstalt berichtet.