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der Kasuslehre. Das Wichtigste aus der Moduslehre, im Anschluss an Siberti-Meiring. Uebungen im schriftlichen und mündlichen Uebersetzen aus dem Deutschen. 2 Stunden. b) Gräcisten. 7 St. Schulte. Lektüre 4 St.: Caesar. bell. Gall. I, von cap. 30 bis zu Ende. II, IV. Grammatik 3 St: Wiederholung der Kasuslehre. Hauptregeln der Tempus- und Moduslehre nach Siberti-Meiring. Mündliches Uebersetzen aus Ostermann. Allo 8 Tage eine schriftliche Arbeit als Klassenarbeit oder häusliche Arbeit, statt dessen alle 6 Wochen eine schriftliche Uebersetzung in's Deutsche.
Griechisch. 6 St. Schulte. Die regelmässige Formenlehre einschliesslich der verba. liquida nach Curtius— Hartels griech. Schulgrammatik. Vokabellernen, mündliches und schriftliches Uebersetzen nach Schenkl's griech. Elementarbuch. Alle 14 Tage eine schrift- liche Arbeit.
Französisch. a) Realisten. 5 St. Rudolph. Schulgrammatik von Plötz. L. 1— 28. Wiederholungen und Ergänzungen aus dem im Vorjahre durchgenommenen Pensum.— Exercitien, Diktate und Extemporalien. Aneignung eines Wortschatzes nach Plötz: Petit vocabulaire français. Memorieren von Gedichten bezw. Fabeln. Leichte Sprechversuche. Lektüre nach Lüdeckings Lesebuch I. b) Gräcisten. 3 St.(Zusammen mit IIII1). Abt. Plötz, Uebungsbuch. Lektion 1— 35. Methodische Behandlung des Verbums und Nomens. Uebungsbeispiele. Lektüre: Ausgewählte Stücke aus Lüdecking und Daudet, Lettres de mon Moulin et Contes choisis. Memorieren von kleineren Gedichten. Leichtere Sprech- übungen.
Englisch. 3 St. Rudolph. Lehrbuch von Plate I. L. 1— 40. Exercitien, Extemporalien und Diktate. Memorieren von Gedichten Leichte Sprechübungen. Lektüre aus dem Anhang des Lehrbuches und nach Lüdeckings Lesebuch I.
Geschichte. 2 St. Bill. Römische Kaisergeschichte. Deutsche Geschichte bis zum Ende des Mittelalters. Geographie. a) Realisten. 2 St. Siehe IIII. b) Gräcisten. 1 St. Siehe III.
Geometrie. 2 St. Haas. Nach Kambly. Wiederholung des früheren. Das Parallelo- gramm. Die Lehre vom Kreis, Teil 1. Konstruktionen von Drei- und Vierecken.
Algebra. 1 St. Haas. Die Grundrechnungen. Gleichungen vom ersten Grad.
Bürgerliches Rechney. 2 St. für die Realabteilung. Haas. Siehe IIII.
Naturgeschichte. 2 St. Dr. Zimmermann. Im Sommer Botanik: Die wichtigsten einheimischen Pflanzenfamilien wurden durchgenommen.— Im Winter Naturgeschichte der Gliedertiere, vornehmlich der Insekten.
Quarta.
Ordinarius: Oberlehrer Abt. Religion. Siehe IIIZ.
Deutsch. 3 St. Abt. Lesebuch von Hopf und Paulsiek. Die Lehre vom zusammen- gesetzten Satze; Interpunktionslehre. Lesen und Erklären ausgewählter Prosastücke. Satz- und Wortanalyse. Auswendiglernen der im Kanon bezeichneten Gedichte. Dekla- mations-Uebungen. Alle 2—3 Wochen ein Aufsatz.
Latein. 7 St. Abt. Uebungsbuch von Ostermann-Schmidt. Die hauptsächlichsten Regeln der Syntax nach dem Uebungsbuch, eingeübt durch mündliche und schriftliche Uebungs- stücke. Wiederholung der Formen, namentlich der unregelmässigen Zeitwörter. Wöchent- lich je ein Exercitium scholasticum und domesticum. Lektüre: Cornelius Nepos: Aristides, Miltiades, Themistokles, Cimon, Lysander, Epaminondas, Pelopidas, Hamilkar, Hannibal, Cato, Attikus.


