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früher gelernten Gedichten. Analysieren von Sätzen und Repetition und Erweiterung der Formenlehre im Anschluss an die Lektüre. Alle 4 Wochen ein häuslicher Aufsatz; in jedem Tertial ein Klassenaufsatz.
Latein. a. Realisten. 6 St. Im S.: 6 St. zus. mit den Gräcisten. Im W.: 6 St. Dr. Wester- wick. 1) Lektüre: Caesar, de b. gall. V, VI, VII. 2) Grammatik: Repetition der Kasuslehre. Neu durchgenommen wurde die syntaxis verbi und durch mündliches Uebersetzen aus Oster- mann für Tertia befestigt. Alle 8 Tage eine bäusliche oder Klassenarbeit. 3
b. Gräcisten. 9 St. Michel. 1) Die Syntax des Verbums, daneben Repetition der Kasus- lehre und Formenlehre. Wöchentlich eine häusliche oder Klassen-Arbeit. 2) Lektüre: Caesar, de b. gall. V, VI(mit Auswahl) u. VII. Ovid, Auswahl von Siebelis Nr. 1, 2, 3, 30, 11, 13, 9.
Griechisch. 7 St. Bill. Grammatik von Curtius-Hartel; Elementarbuch von Schenkl. Wiederholung und Erweiterung des im Vorjahre durchgenommenen Pensums; Die Verben der 2. Hauptconjugation; die unregelmässigen Verben; die Präpositionen. Mündliche und schritftl. Uebersetzungen, letztere teils als Haus-, teils als Schularbeiten. Lektüre: Xen. Anab. IV und V. Hom. Od. I, 145 bis zu Ende.
Französisch. Realisten. 4 St. Dr. Rudolph(zus. mit II2.) Schulgrammatik von Plötz. L. 1— 39. Exercitien und Extemporalien. Lektüre nach Lüdeckings Lesebuch I. Auswendig gelernt oder übersetzt wurden mehrere Gedichte bezw. Fabeln.
Gräcisten. 2 St. Haas. Plötz II, die Absehnitte 1, 2, 3, 4 und Lüdecking I. Die un- regelmässigen Verben. Anwendung von avoir und être. Pluralbildung. Refl. und unpersönl. Verben. Ausgewählte Stücke aus Lüdecking. 6 Gedichte wurden übersetzt und gelernt. III1 ausserdem Plötz, Abschnitt 5.
Englisch. 4 St.(2 allein und 2 mit III 2.) Dr. Rudolph. Lehrbuch von Plate I. L. 50 bis zu Ende. Exercitien, Extemporalien und Diktate. Lektüre naeh Lüdeckings Lesebuch I. Memoriert wurden mehrere Gedichte und Prosastücke(Dialoge).
Geschichte. 2 St.(zus. mit IlI2.) Bill. Andrae, Grundriss. Deutsche Geschichte bis 1555.
Geographie. 2 St. Im 8.: Schulte, im W.: Michel. Die ausserdeutschen Staaten Europas; daneben übersichtliche Repetition von Deutschland.
Geometrie. 2 St. Dr. Zimmermann. Nach Kambly. Beschluss der Kreislehre. Gleichheit gradliniger Figuren und Berechnung des Flächeninhalts. Der pythag. Satz und seine An- wendungen. Teilung der Strecke und der Figuren. Von den Proportionen beim Dreieck und
der Aehnlichkeit der Dreiecke.
Algebra. 1 St. Haas. Koppe. Aufgabensammlung von Lautenschläger. Gleichungen mit 1 Unbekannten, Fortsetzung. Gleichungen mit 2 Unbekannten. Reine quadratische Gleichungen mit Anwendung auf die Planimetrie. Ausziehung der Kubikwurzel.
Bürgerliches Rechnen. Real. 2 St. zus. mit IIl2 real. Haas. Zins-, Rabatt-, Mischungs- und Gesellschaftsrechnung.
Naturgeschichte. 2 St.(zus. mit IIl2.) Dr. Zimmermann. Leitfaden von Leunis. Im S.: Botanik. Fortsetzung der Uebungen mit Bestimmeu. Das natürliche System. Einiges aus der Anatomie der Pflanzen. Im W.: Zoologie. Naturgeschichte der Gliedertiere mit Ausnahme der Insekten, ferner der Würmer, Mollusken uud Strahltiere.
Zeichnen. Realisten 2 St. Wingender.(zus. mit III2.) Nach Bergmann und Hermes. Im S.: Perspektive. Im W.: Freihandzeichnen nach Modellen und Vorlagen.
Gräcisten im S. 2 St. fac.(zus. mit den Gräcisten aus Il und III.) Wingender.
Untertertia.
Ordinarius: Schulte, ordentl. Lehrer.
Religionslehre. 2 St.(Siehe III 1). Deutsch. 3 St.(Siehe III 1).
Latein. a. Realisten 6 St.(zus. mit den Gräcisten). Schulte. Grammatik von siberti-


