— 5—
4) Die Kulturentwicklung der Menschheit nach Schillers Gedicht„Das Eleusische Fest.“ 5) Effugit mortem, quisquis contempserit, timidissimum quemque consequitur.(Klassenaufsatz.) 6) Hagen und Volker als Träger der Ironie und des Humors. 7) Die höfischen Sitten und Gebräuche nach dem Nibelungenlied. 8) Welche Folgen hatte der peloponnesische Krieg für Athen?(Klassenaufsatz.) In IIb: 1) Friedrich der Große. Eine Charakteristik. 2) Der Untergang der Fabier(nach Liv. II, 48— 51). 3) Die Entwicklung der Handlung bis zu ihrem Höhepunkte in Schillers„Jungfrau von Orleans.“ 4) Die Entwicklung der Athenischen Verfassung bis zu den Perserkriegen. 5) Das Charakteristische an der Persönlichkeit des Königs in Schillers„Jungfrau von Orleans.“(Klassenaufsatz.) 6) Ist Vansen in Goethes„Egmont“ wirklich ein„schlechter Kerl?“ 7) Alkibiades und Coriolan. 8) Die Lietzodune zwischen Flisabeth und Maria, hte Veranlassung und ihre Folgen.(Klassenaufsatz.)
Latein, 8 St.— IIa, 6 St. Ritsert: Cicero de senectute, Livius lib. XXII. Sall. de conj. Cat. (4 St.). Stilistik nach Drenkhahn. Grammatische Repetitionen. Wöchentliche Exercitien.(2 St.)— IIb, 6 St. Matthäi: Cicero in Cat. I, III und IV, Livius lib. II, 48— III, 10.(4 St.) Repetition und Erweiterung der in den vorhergehenden Klassen durchgenommenen Lehren der Syntax. Wöchentliche Exercitien(2 St.)— Ila und IIb komb. 2 St. Wetzell: Verg. Aen. V und VI, VII zum Teil. Ein Abschnitt von lib. V wurde memoriert.
Griechisch. 7 St. Mohr: Xenoph. Anab. IY, V. Herod. VI, VII mit Auswahl. Hom. Od. XVIII XIX, XXI-XXIV; II; Iund XX privatim. Grammatik: Hauptsachen der Syntax. Alle vierzehn Tage ein Extemporale.
Französisch, 2 St. Röschen: Die method. Stufenfolge von Ploetz, Syntax wurde repetiert, mit besonderer Berücksichtigung der unregelmäßigen Verben. Lektüre von Voltaire, Montesquieu, Chateaubriand, Salvandy nach Herrig, la France littéraire. Alle vierzehn Tage ein Extemporale.
Geschichte und Geographie, 3 St. Matthäi: Griechische Geschichte bis zum Tode
Alexanders des Großen.— Geographische Repetitionen.
Mathematik, 4 St. Lahm. IIa, 2 St.: Trigonometrie. Quadratische Gleichungen mit einer Unbekannten. Exponentialgleichungen vom zweiten Grad. Repetitionen.— IIb, 2 St.: Auflösung von Gleichungen mit mehreren Unbekannten, die Lehre von den Potenzen, Wurzeln und Logarithmen, Exponentialgleichungen vom ersten Grad.— Aufgaben nach Bardey.— IIa und IIb komb. 2 St.: Proportionalität der Strecken, Khnlichkeit der Figuren, die Lehre von den Transversalen. Metrische Relationen am Dreieck und Kreis(reguläre Vielecke), Ausmessung des Kreises.— Konstruktions- aufgaben.— Lehrsätze nach Gauß.
Physik, 2 St. Lahm: Im Sommer: Die Elemente der Chemie.— Im Winter: Magnetismus
und Elektrizität, nach Reis.
Ober ertia.
Klassenführer: Dr. Mohr.
Religion, 2 St. Draudt: Biblische Geschichte des neuen Testaments, nach Hofmanns Schulbibel, aus welcher die synoptischen Evangelien und die Apostelgeschichte gelesen und erklärt wurden. Einige Kirchenlieder wurden neu gelernt und die in den unteren Klassen gelernten Sprüche wiederholt, ebenso die fünf Hauptstücke des kleinen Katechismus.


