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Griechisch, 6 St. Matthäi I: Die Formenlehre bis zur zweiten Hauptkonjugation, nach Gerth. Uebersetzen nach Ostermanns griechischem Uebungsbuch. Alle 14 Tage eine Klassenarbeit.
Französisch, 2 St. Röschen: Ploetz, Elementarbuch, L. 74— 91, Lesestücke 1— 37; Repetition nach der„Systematischen Elementargrammatik“;„Methodische Stufenfolge“, L. 1— 10. Alle 14 Tage ein Extemporale. 3
Geschichte und Geographie, 3 St. Wetzell: Deutsche Geschichte von Anfang bis 1648, nach D. Müllers Leitfaden.— Die aussereuropäischen Erdteile, nach Daniel.
Mathematik, 4 St. Lahm: Algebra, 2 St.: Einführung in die Buchstabenrechnung, die 4 Species nach Bardeys Aufgabensammlung. Gesammtrepetition der Bruchrechnung, das Zehner- System und andere Zahlensysteme. Geometrie, 2 St.: Kongruenz der Dreiecke. Das Dreieck, Viereck, Vieleck und der Kreis. Einführung in die Lösung geometrischer Aufgaben. Konstruktionen. Lehrsätze nach Gauss.
Naturgeschichte, komb. mit IV, 2 St. Lahm: Im Sommer Botanik: Die Phanerogamen unserer Gegend auf Exkursionen gesammelt, wichtige morphologische Verhältnisse an entsprechenden Pflanzen gelernt, Schilderungen einzelner Kultur- und Nutzpflanzen. Die Grundzüge der Pflanzen- Systeme. Im Winter Zoologie: Anatomische Differenzen im Skelett der Wirbeltiere, im Anschluss an die Anatomie des Menschen. Schilderung einzelner Vertreter der Wirbel- und wirbellosen Tiere.
Ouarta. Klassenführer: Dr. Röschen.“
Religion, S. IIIb.
Deutsch, 3 St. Röschen: Lehre vom einfachen und zusammengesetzten Satz nach Lattmann. Lektüre und Erklärung von Gedichten und Prosastücken nach Kohts Lesebuch etc. für IV. Memorieren von Gedichten. Alle 8 Tage eine Schreibübung, abwechselnd ein Diktat oder ein Aufsatz beschreibenden oder erzählenden Inhalts.
Latein, 8 St. Im Sommer Neeb, im Winter Mattbäi II: Gelesen wurden aus Perthes, lat. Lesebuch für V, zusammenhängende Stücke und aus Lhomond„viri illustres“ die ersten dreissig Stücke, aus Zimmermanns lat. Anthologie die ersten zehn Fabeln. Regeln der Syntax: Acc. und Nom, cum. Inf., Participialkonstruktion, Ablativus absolutus und Kasuslehre wurden gelernt nach Ostermann IV und eingeübt durch Variieren und Retrovertieren nach Lhomond. Repetition der Formenlehre. Zehn Stücke aus Zimmermanns Anthologie. Wöchentlich eine schriftliche Arbeit.
Französisch, im Sommer 5, im Winter 4 St. Röschen: Plötz, Elementarbuch, L. 1— 74. Lesestücke 1— 16; Repetition nach der systematischen Elementargrammatik. Alle 8—14 Tage ein Extemporale.
Geschichte. 2 St. Röschen: Griechische Geschichte mit besonderer Berücksichtigung der Perserkriege; römische Geschichte mit besonderer Berücksichtigung der punischen Kriege nach Jäger, Leitfaden.
Geographie, 2 St. Matthäi II: Europa mit Ausschluss Deutschlands nach Daniel.


