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F. Mineralogische Sammlung.
Anschaffunge n.(Verwalter: Professor Grebe.)
Modell nach Professor Walther für Gebirgsbildung durch Faltung und Verwerfung. Geschenke: Lösspuppe(Bahnhof Zwehren): Weiss IVb; Aquamarin(Ural), Sanidin(Drachenfels), Heliotrop: Stoecker Ula; Karborundum: Beissner Ula.
G. Naturgeschichtliche Sammlungen. (Verwalter: Professor Kunze.)
Anschaffungen:
Schröder und Küll, Biologische Wandtafeln zur Tierkunde, Serie S und 9. Pflanzenkasten von Ton.
2 Aquarien. 2 Mikroscope. Geschenke:
Vom Verfassser: H. von Berlepsch, Praktischer Vogelschutz, 3 Tafeln mit Text. Von Herrn Haus- mann, Göttingen: 20 Diapositive nach Mikrophotographien. Von den Herren Gebr. Habich-Veckerhagen: Eine Sammlung paläarktischer Schmetterlinge.— Von Schülern schenkten: Maternus, UIla: 100 mikro- scopische Präparate in Etui; Schuchardt, UIIIb: 1 Wespennest; Müller, Va: 1 Taschenkrebs; Tiessen, Ve: Blasentang; Nobis Vla: 1 Hummer.
VI. Stiftungen und Unterstützungen von Schülern.
Im Genuss der Zinsen der Preime-Stiftung war in diesem Jahre nach Beschluss des Lehrerkollegiums stud. jur. Fritz Völler, Sohn des Professors am Realgymnasium Wilhelm Völler. Aus dem Kersting'schen Vermächtnis erhielt der Unterprimaner Georg Eckardt 100 Mark. Die Zinsen der Wittich-Stiftung wurden zwei Schülern der unteren Klassen verliehen.
VII. Mitteilungen an die Schüler und deren Eltern.
1. Umwandlung der Anstalt.
Die Umwandlung der Anstalt in ein Reform-Realgymnasium wird im kommenden Schuljahr auf die beiden Untertertien übergreifen, in denen sich alsdann zu dem bisherigen Unterricht im Französischen der lateinische Anfangsunterricht hinzugesellt. Die zu Ostern d. J. in den Untertertien zurückbleibenden Schüler werden wiederum in einer Sonderklasse unter- richtet werden, deren Lehrplan mit dem der bisherigen Untertertien vollständig übereinstimmt, die Schüler dieser Ulllc werden also zu Ostern 1910 nicht in die Reform-Obertertien über- treten, sondern in einer nach dem Lehrplan des alten Realgymnasiums weiter unterrichteten Olllc verbleiben, die nun auch die alsdann sitzenbleibenden Obertertianer aufzunehmen be- stimmt ist. Das Entsprechende gilt ein Jahr später von der UIIc. Damit wird die Einrichtung der Sonderklassen ihr Ende erreichen, da die Ostern 1912 nach OII versetzten Schüler der UIlc, soweit sie auf der Schule verbleiben sollen, ohne besondere Schwierigkeiten in die
Reform-Obersekunden der Anustalt eintreten können.


