Jahresbericht,
das Schuljahr von Ostern 1903 bis Ostern 1904 betreffend.
I. Allgemeine Lehrverfassung der Schule.
1. Übersicht über die einzelnen Lehrgegenstände und die für jeden derselben
bestimmte Stundenzahl.
V V V 8228
vVI V VV ſIII, 2 III, 1 II, 2 II, 1 1, 2 1, 1 ˙533 8 5
5 2 1. Christliche Religionslehre.3 2 2 2 2 2 2 2 2 1934
2. Deutsch(und Geschichts- 30 4 21 3 erzählungen). 1f119I S 3 3 3 3 3 3 28 50 3. Latein. 8 8 3 5 5 4 4 4 4 49 90 4. Französisch..-— 3 4 4 4 4 4 4 229 50 5. Englisch......——— 3 3 3 3 3) 31 18 30 6. Geschichte und Erdkunde 2 2 2[1 3 3 3[28 50 7. Rechnen und Mathematik 4 4 4 3 5 35 5 5 5 42 74 8. Naturbeschreibung. 2 2 2 2 2 2"6——— 12 24 9. Physik.....-———— 21 31 3 1116 10. Chemie und Mineralogie.-—————— 2 2 216 8 11. Schreiben. 2 2——————— 4 8 12. Turnen. 3 3 3 3 3 3 3 3 3 27 43 13. Zeichnen.— 2 2 2 2 2 2 2 2 16 28 14. Gesang 2 2 2 2 2 2 2 2 2 18 12 Summaſ 30 30 34 35 35 35 36 36 36 307] 517 Bemerkungen. 1. Die Anstalt zählte 16 Klassen; ausser Ober- und Unterprima hatte jede Stufe Parallelklassen.
Zu der oben angegebenen Gesamtzahl der Unterrichtsstunden kamen noch 16 Stunden Linearzeichnen, 3 Stunden Schreiben in Quarta und Tertia, 11 Stunden für katholischen und 2 für israelitischen Religionsunterricht sowie 2 Stunden für praktische UÜbungen in der Chemie, sodass im ganzen 551 Stunden wöchentlich zu geben waren. Primen in Turnen und den praktischen UÜbungen in Chemie, die Obersekunden in Turnen. Die Sänger des vierstimmigen Chors wurden wöchentlich in einer Chor- und je einer Stimmen- stunde zusammen unterrichtet.
Vereinigt waren die
.Die Klammern bei Deutsch und Latein in den drei unteren Klassen sowie bei den natur—
wissenschaftlichen Fächern der II und I bedeuten, dass diese Lehrgegenstände in der Regel in der Hand desselben Lehrers liegen sollen.


