Jahrgang 
1900
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. Deutsch und Geschichtserzählungen. 3 Std. In a wissenschaftl. Hilfslehrer Dr. Knatz, in b Oberlehrer Krauth. I. Deutsch. Die vorgeschriebenen Gedichte wurden gelernt, einige aus dem Sextanerpensum wiederholt. Lehre vom erweiterten Satze, das Wichtigste aus der Inter- punktionslehre. Ubungen in Rechtschreibung und Zeichensetzung. Gedichte und Prosastücke aus dem Lesebuch von Muff. Mündliches Nacherzählen und erste Versuche im schriftlichen Nacherzählen. Wöchentlich ein Diktat, im letzten Vierteljahr drei kleine Aufsätze.

II. Geschichte. Erzählungen aus der sagenhaften Vorzeit der Griechen und Römer. . Latein. 8 Std. In a Oberlehrer Siebert II, in b Oberlehrer Krauth. Wiederholung und Erweiterung der regelmässigen Formenlehre. Acc. c. inf., die relative und absolute Participialkonstruktion. Wöchentlich eine Haus- oder Klassenarbeit. Wittich, kurzgefasstes Lehrbuch des Lateinischen, II. . Erdkunde. 2 Std. In a Oberlehrer Dr. Meyer, in b Oberlehrer Krauth. Physische und politische Erdkunde Deutschlands. Weitere Einführung in das Verständnis des Reliefs, des Globus und der Karten. Ubungen im Entwerfen von einfachen Kartenskizzen. Seydlitz, Geographie, Ausgabe D, Heft l. Debes, Schulatlas für die mittleren Unterrichtsstufen. . Rechnen. 4 Std. In a Oberlehrer Grebe, in b Professor Stange. Einführung in die Bruchrechnung. Die 4 Grundrechnungen mit gemeinen Brüchen. Regeldetri mit Brüchen. Decimalbrüche. Erweiterung der Kenntnis von den deutschen Münzen, Massen und Ge- wichten. Böhme, IX. .Naturbeschreibung. 2 Std. In a Oberlehrer Grebe, in b Oberlehrer Kunze. Im Sommer: Einzelbeschreibung von Blütenpflanzen unter besonderer Berücksichtigung der Lebens- bedingungen. Betrachtung der einzelnen Blütenteile nach ihrer Beziehung zur Samenbildung. Der Gattungsbegriff. Erweiterung der Gestaltlehre. Zeichnungen vorliegender Pflanzenteile. Im Winter: Säugetiere, Vögel und Vertreter aus der Gruppe der niederen Wirbeltiere. .Schönschreiben. 2 Std. In a und b Jürgens. Die deutschen und lateinischen Buchstaben in stufenmässiger Folge, einzeln und in Verbindungen. Taktschreiben. . Zeichnen. 2 Std. In a und b Erdmann. Freihandzeichnen nach Vorzeichnungen an der Schultafel.

Sexta.

Klassenvorstand: In a Oberlehrer Kratsch, in b wissenschaftl. Hilfslehrer Dr. Knatz.

Wöchentlich 25 Stunden(ohne Turnen und Gesang). Lehrgang einjährig.

. Religion. 3 Std. In a Oberlehrer Kratsch, in b Jürgens. Ausgewählte biblische Geschichten des Alten Testaments. Vor den Hauptfesten die betreffenden Geschichten des Neuen Testaments. Erstes Hauptstück mit Erklärung; Wortlaut des zweiten und dritten Hauptstücks ohne Luthers Erklärung. Einprägung von 40 Bibelsprüchen und 4 Kirchenliedern. Biblische Geschichten von mehreren Lehrern Cassels, Katechismus mit Spruchsammlung, Gesangbuch.

.Deutsch und Geschichtserzählungen. 4 Std. In a Oberlehrer Kratsch, in b wissenschaftl. Hilfslehrer Dr. Knatz. I. Deutsch. Ausgewählte Prosastücke aus dem Lesebuche von Muff wurden gelesen, besprochen und erzählt. Gedichte wurden erläutert, auswendig gelernt und vorgetragen. Die Wortklassen und die Glieder des einfachen Satzes. Unterscheidung der starken und schwachen Flexion. Einübung der Rechtschreibung in wôchentlichen Diktaten.

II. Geschichtserzählungen. Lebensbilder aus der vaterländischen Geschichte.