— 29—
C. Kartensammlung und andere Hilfsmittel für den Unterricht in Erdkunde. Angeschafft wurde: 1) Miller, Mappae mundi. 2) Mohr-Bamberg, Geolog. Wandkarte von Deutschland. 3) Ledroit, Polarkarte des Nordens. 4) Tafel der Hohenzollern, Verlag von Georg Lang. 5) Die wichtigsten deutschen Kriegsschiffsarten, desgl. 6) Richter, Thüringen. 7) Kiepert, 2 Wandkarten der deutschen Kolonieen.
D. Sammlung physikalischer Apparate.
Angeschafft wurde: 1) Ein Metronom. 2) Ein elektrischer Regulierwiderstand. 3) Ein Projektions-Apparat für elektrisches Licht nebst zugehörigen Apparaten zur Darstellung des Farbenspektrums und zur Projektion von Diapositiven.
E. Chemisches Laboratorium und naturgeschichtliche Sammlungen.
a. Anschaffungen. 1) Eine Sammlung von mikroskopischen Apparaten. 2) Eine Blutegelmetamorphose. 3) Eine Spinnensammlung in Spiritus. 4) Ein Spirituspräüparat von Sepia. b. Geschenke.
1) Von Freunden der Anstalt: a) Von Oberlehrer Kunze iin Arolsen: Schöne Cölestinkrystalle von Gembeck in Waldeck. b) Von Herrn Dr. Krey, Fabrik Webau bei Weissenfels, eine Sammlung von Natur- und Fabrikations- produkten in 19 Gläsern, welche die Thüringisch-Sächsische Braunkohlenindustrie, bez. die Verwertung der Schwefelkohle zu Mineralölen, Paraffin u. s. w. erläutert, sowie ein Kasten mit Paraffinkerzenproben. c.) Von Herrn Oberlehrer Grebe: Sehr schöne Krystalle und Krystalldrusen von Cölestin sowie Strontianite von Gembeck in Waldeck. d) Von Herrn Oberlehrer Stehlich: Süsswasserkalk von Leukerbad in der Schweiz. e) Von Herrn Grubenbesitzer Otto Stier in Reval: Serpentinasbest von Tschumaikuprisk, am Ural, Gouvernement Perm. f) Von Fräulein Julie Niednagel in Oberlössnitz: Gipsspat von der Frankenburg bei Frankenhausen. g) Von Herrn Rentner Grau: Küfer und Schmetter- linge. h) Von Herrn Kaufmann Löhr: Ausgesuchte Salzkrystalle von Stassfurth.
2) Von früheren Schülern der Anstalt: a) Von Albert Basse(als Abiturient) mehrere Proben Kalkspat, bez. Kalksinter auf Sandstein und aus Sandsteinspalten von Wolfsanger. b) Von Oskar Büchner(als Abiturient) eine grössere Sammlung von Farbstoffen. c. Von Bergamtskandidat Konrad Schlitzberger sehr schöne Krystalle von Carnallit.
3) Von Schülern der Anstalt: a) Fritz Daub, I, la, verschiedene Mineralien und Hüttenprodukte aus der Gegend von Siegen. b) Erich Loebell, I, 1a, mehrere Stücke Schmirgel von Naxos. c) Waldemar Langeheine, I, 2, Mineralien vom Harz und aus den Alpen. d) Gustav Röse, II, 1b, Kesselsteinproben, aus Wasser vom Mönche- berg abgesetzt. e) Hugo Hammerschlag, II, 1, Perlen aus Mytilus edulis. f) Walter Krey, II, 2a, eine Pyrit- kugel aus der Gegend von Halle; Anhydritbohrkern mit Diamantbohrer gewonnen, Profil durch Schichten der Braunkohlen- formation bei Webau, in einem Glascylinder dargestellt. g) Hugo Span genthal, II, 2 a, schöne Muschelkalkplatte mit Gervillia socialis. h) Fritz Hamel, II, 2b, eine grosse Krabbe. i) Ernst Geisse und Friedrich Strat- mann, II, 2 b, Gipskrystalle in Pyrit aus Braunkohle vom Habichtswald. k) Wilh. Beger, III, 2 b, Käfer und Steine. ) Fritz Henkel, III, 2 b, Insekten. m) Karl Herwig, III, 2 b, Insekten und Reptilien. n) Hartmann Stiegel, III, 2 b, Schmetterlinge. o) Karl Black, V a, Nachtpfauenauge aus Bosnien. p) Wilh. Schulz, Va, Ziegenhorn. a) Wilh. Siebert, Va, monströses Hühnerei. r) Ludwig Stietz, Va, Pyrit von Grossalmerode. s) Heinr. Stracke, Va, Alabaster vom Kyffhäuser. t) Franz Kunold, VI a, Libelle. u) Rud. Schlegel, VI a, Eisenerze von Wilhelms- thal. v) Heinr. Markus, III, 2a, eine Bienenwabe.
VI. Stiftungen und Unterstützungen von Schülern. Die Preimestiftung erhielt aus dem Reinertrag einer Abendunterhaltung des littera- rischen Kränzchens 25 M., von der Abendunterhaltung der Schule 32 M.; ihr Vermögen besteht jetzt aus 3294,10 M.; im Bezug der Zinsen war stiftungsgemäss der stud. phil. August Preime. Aus der Kerstingschen Stiftung erhielt der Obersekundaner Walther Stéhr 100 M.
VII. Mitteilungen an die Schüler und deren Eltern. 1. Die Berechtigungen der Schüler des Realgymnasiums. Die bestandene Reifeprüfung wird als Erweis zureichender Schulbildung anerkannt: 1) für das Studium der Mathematik und der Naturwissenschaften auf der Universität und für die Zulassung zur Prüfung für das Lehramt an höheren Schulen;


