8.
— 16—
und Wiederholen wichtiger Abschnitte des Alten und des Neuen Testaments. Katechismus: Wiederholung und Vertiefung des ersten und zweiten Hauptstücks; Erklärung und Ein- prägung des dritten Hauptstückes mit Luthers Auslegung; Auswendiglernen des vierten und fünften Hauptstückes. 25 Bibelsprüche und 4 Kirchenlieder wurden neu gelernt, die früher gelernten wiederholt. Bibel, Katechismus mit Spruchsammlung, Gesangbuch.
Deutsch. 3 Std. In a Prof. Dr. Ulrici, in b Oberlehrer Dr. Peters. Lesen von Ge- dichten und Prosastücken aus Muff und Besprechung derselben. Mündliches und schrift- liches Nacherzählen des Inhalts, Auswendiglernen und Vortragen von Gedichten. Wieder- holung und Erweiterung des grammatischen Lehrstoffes; der zusammengesetzte Satz und die Satzzeichen; das Wichtigste aus der Wortbildungslehre, das Notwendigste aus der Vers- lehre. 20 schriftliche Arbeiten; 10 Diktate und 10 Aufsätze(4 Klassenaufsätze).
Latein. 7 Std. In a Oberlehrer Dithmar, in b Oberlehrer Dr. Peters. Das Wesent- liche der Kasuslehre wurde nach Wittichs kurzgefasstem Lehrbuch des Lateinischen, Teil III, behandelt. Gelesen wurden die zusammenhängenden Stücke des Lehrbuchs. Wöchentlich eine kurze Ubersetzung ins Lateinische als Klassenarbeit oder häusliche Arbeit, dazu sechs UÜbersetzungen aus dem Lateinischen ins Deutsche.
Französisch. 5 Std. In a und b Oberlehrer Dr. Danker. Grundlegende Aussprach- übungen unter Benutzung von Rambeaus Lauttafeln. Die Hilfsverben avoir und être und die regelmässige Konjugation unter vorläufiger Beschränkung auf den Indicativ; das Ge- schlechtswort, das partitive de, die Deklination des Hauptwortes, das Eigenschaftswort, die regelmässige und unregelmässige Steigerung, die Grundzahlwörter wurden eingeprägt. Plõötz- Kares, Elementarbuch, Ausgabe B. 24 schriftliche Arbeiten, davon 12 Klassenarbeiten. Geschichte. 2 Std. In a Oberlehrer Dithmar, in b Oberlehrer Dr. Peters. Übersicht über die griechische Geschichte bis zum Tode Alexanders des Grossen nebst einem Ausblick auf die Diadochenreiche und, nach einem Hinweis auf die Kämpfe der Stände in Rom sowie auf die Entwicklung der römischen Macht in Mittelitalien, eine Ubersicht über die römische Geschichte von dem Auftreten des Pyrrhus bis zum Tode des Augustus in Anlehnung an die führenden Hauptpersonen. Jänicke, die Geschichte der Griechen und Römer.
Erdkunde. 2 Std. In a Prof. Stange, in b Oberlehrer Dr. Stehlich. Die Länder
Europas mit Ausschluss von Deutschland. Erdkundliche Vorbegriffe. Einfache Karten- zeichnungen. Seydlitz, Geographie, Ausgabe D, Heft 2. Debes, Schulatlas für die mittleren Unterrichtsstufen.
Mathematik. 4 Std. In a Oberlehrer Hey denreich, in b Oberlehrer Bauer. I. Rechnen. 2 Std. Wiederholung der Bruchrechnung. Regeldetri mit Brüchen. Gewinn- und Ver- lustrechnung, Zins-, Rabatt- und Gesellschaftsrechnung. Böhme XII. II. Planimetrie. 2 Std. Einleitende Formenlehre, welche die geometrischen Grundbegriffe durch Betrachtung von einfachen, ebenflächigen Körpern vermittelt. Von den Winkeln, den Parallelen, von den Dreiecken und Vierecken. Einfache Konstruktionen. Koppe-Diekmann, 1. Naturbeschreibung. 2 Std. In a Oberlehrer Heydenreich, in b Oberlehrer Bauer. Im Sommer: Vergleichende Beschreibung verwandter Arten und Gattungen von Blütenpflanzen. Zusammenfassen zu natürlichen Familien. Lebenserscheinungen, besonders Bestäubungsein- richtungen und Verbreitungsmittel der Samen. Zeichnung einzelner Pflanzenteile; einfache Diagramme. Im Winter: Wiederholung und Erweiterung des zoologischen Lehrstoffs der


