— 31—
Leuckhardt, Zoologische Wandtafeln, Lief. 26— 30; Eckardt, Naturgeschichtliche Wandtafeln, 1, 2, 7 und 8; Schlitzberger, unsere häufigeren essbaren Pilze.
2. Geschenke. a) Von Freunden der Anstalt: Von Herrn Postsekretär Borgell mehrere Stück Steinsalz von IIvertsgehofen bei Erfurt. Von Herrn Karbiner ein Lerchenfalk. Von Herrn Direktor Dr. Ackermann präparierte Loofahfrucht, Japan; Frucht von Martynia proboscidea, Kansas. Von Frau Oberbaurat Ritz eine Mineraliensammlung mit Schrank. Von Herrn Malcomess in King-Williamstown, Südafrika, Proben goldführender Gesteine, Südafrika. Von Herrn Architekt Fritz Schirmer ein Haifischgebiss. Von Herrn Sinning in Grifte ein lebender kleiner Taucher, Podiceps minor.
b) Von früheren Schülern der Anstalt: Von Herrn Eduard Schlösser, ein Schlangen- hemd(Zoologischer Garten in London). Von Herrn Julius Wallach, London, Versteinerungen von Muscheltieren. Von Herrn v. Sturmfeder, Eisen- und Stahlproben von Maschinenteilen. Von Herrn Karl Grebe ein Einsiedlerkrebs von Lange-Ooge.
c) Von Schülern der Anstalt: Von Adolf Krauss, III, 2a, Coronella laevis u. Stangen- kohle vom Hirschberg bei Gross-Almerode; von Qtto Mehlhose, II, 1, schöne Manganitstufen; von A. Rohde und Chr. Schmidtmann, II, 2 b, Neuherstellungen von Glaskrystallmodellen; von Goedecke, III, la, Petrefakten, besonders aus der Kreide- und Steinkohlenformation; von Karl Malkomess, III, 1c, Braunkohle mit Haselnussfrüchten von Frielendorf und 1 Straussen- feder; von Heinrich Lambach, IVa, eine Beryllstufe; von Moritz Weinberg, III, ic, Schmetterlinge; von Karl Ochs, III, lc, Käfer; von Karl Henschel, III, 1b, Conchylien und eine Seenadel; von Edmund Krug, III, la, Klapper von einer Klapperschlange; von Karl Steinmetz, III, 2 b, Einsiedlerkrebs, Nordsee; von Heinrich Meyer, III, 2 b, ein Siebenschläfer, ein Eichhörnchen; von Robert Karbiner, III, 2 b, und Konrad Fricke, III, 2 b, zwei fast schwarze Spatzen.
VI. Stiftungen und Unterstützungen von Schülern.
Die Preimestiftung hat jetzt auf 2200 Mark lautende verzinsliche Papiere und 41,71 Mark Spareinlage in ihrem Vermögen. Den erwachsenen Zinsenbetrag des Hauptgeldes bezog stiftungs- gemäss der Quintaner August Preime.
Die Vergünstigung der Schulgeldbefreiung wurde im Sommerhalbjahre mit 6% der Schüler- zahl bewilligt; vom Oktober ab sind 7% Schulgeldbefreiungen zulässig. In demselben Monat ver- zichteten die Lehrer der Anstalt auf das Recht der Schulgeldfreiheit ihrer das Realgymnasium besuchenden Söhne.
Ein Schüler erhielt wiederum durch Vermittelung der Schule eine Unterstützung aus dem Kerstingschen Vermächtnis.
VII. Mitteilungen an die Schüler und deren Eltern.
Ordnung der öffentlichen Prüfung.
Freitag, den 12. April 1889.
Choral.
8 Uhr bis 8 Uhr 20 Min. Unterprima, Französisch, Oberl. Dr. Grebel.„Le Cor,“ par Alfred de Vigny, vorgetr. von Philipp Simon.
8 Uhr 20 Min. bis 8 Uhr 40 Min. Obersekunda, Englisch, Prof. Heuser.„Christmas Eve,“ bpy Washington Jrving. Abs. I., vorgetr. von Adolf Scheele.
8 Uhr 40 Min. bis 9 Uhr Untersekunda a, Mathematik, Oberl. Dr. Kramm.„Wohlthätig ist des Feuers Macht“, aus Schillers Glocke, vorgetr. von Heinrich Stübing.
9 Uhr bis 9 Uhr 20 Min. Untersekunda b, Naturkunde, Oberl. Dr. Hornstein. Ovid, Metam. II, 49 ff, vorgetr. von Gustav Korff.
9 Uhr 20 Min. bis 9 Uhr 40 Min. Obertertia a, Geschichte, Oberl. Dr. Schantz.„The Child's First Grief,“ by Mrs. Felicia Hemans, vorgetr. von Franz Haymann.


