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in der Familie dem Unterricht fernbleiben. Zwei hoffnungsvolle Schüler wurden ihren Familien leider durch den Tod entrissen. Einige Tage vor dem Schluß des vorigen Schuljahres, am 15. März 1913, starb der Obertertianer Karl Theune(OIIIa), ein sehr braver, gutartiger Knabe, nach kurzem Krankenlager am Scharlachfieber, und am 22. Dezember 1913 erlag der Untersekun- daner Willi Groß(UIIb) nach langem Leiden einer Kopfverletzung, die er am 21. Oktober infolge eines unglücklichen Zufalls bei den Ubungen des Turnvereins auf dem Schulhofe erlitten hatte. Er war einer unserer besten Schüler und als solcher noch bei der Schulfeier am 18. Oktober durch eine Prämie ausgezeichnet worden. Ihre Lehrer und Mitschüler gaben den beiden Verstorbenen das letzte Geleit.
Das Lehrerkollegium hatte den Schmerz, Herrn Prof. Seibt durch den Tod zu verlieren, einen hochgeschätzten Kollegen und treuen Freund, der der Schule 33 Jahre lang bis zu seinem Ubertritt in den Ruhestand im Herbst des Jahres 1908 angehörte. Er starb nach längerer Krank- heit am 28. Mai 1913. Das Kollegium und die Oberprimaner geleiteten ihn zur letzten Ruhe.
Am 8. April 1913 hörten 50 Mitglieder des Göttinger Ferienkursus unter der Führung des Herrn Geh.-Rat Prof. Dr. Morsbach dem englischen Unterricht in den Klassen OIIIa, UIIb, UIb und OIb zu. Vom 23. bis 25. Juni besuchte mit ministerieller Erlaubnis Herr Oberlehrer Per Tydell aus Gothenburg in Schweden den neusprachlichen Unterricht in mehreren Klassen und wohnte am 26. Juni einer Sitzung des Pädagogischen Seminars bei.
Die schriftliche Reifeprüfung der Oberprimaner fand am 6. und 7. und vom 9. bis 11. Januar 1914 statt, die mündliche am 16. und 17. März unter dem Vorsitz des Direktors. Am 19. März wurden die 27 Abiturienten feierlich entlassen.
Das Königl. Pädagogische Seminar an der Oberrealschule J.
Der Leiter des Seminars war der Direktor. Als Seminarlehrer wirkten in diesem Jahre außer dem Direktor die Herren Prof. Dr. Merkelbach und Prof. Dr. Meinhoff. Mitglieder des Seminars waren die Herren Kandidaten d. h. L. Bergermann, Büngen, Dr. Dippel, Dr. Heilig, Dr. Maier, Dr. Schmidtborn. Am 5. Februar 1914 wohnte Herr Provinzialschulrat Unruh dem Unterrichte der Seminarkandidaten bei und hielt am folgenden Tage im Beisein der Seminar- und der Fachlehrer eine Sitzung des Seminars ab. Am 27. Februar 1914 besuchte der Unterzeichnete mit den Seminar- mitgliedern den Unterricht in mehreren Klassen der Städt. Vorschule I.
WV. Statistische Mitteilungen. 1. Zahl und Durchschnittsalter der Schäler.
01 UI ol Dn HoIlI UIII IV V VI E
A- bLLIbALbLLA LbLILaA LbIaLbLLalblalbIa lbl5 1. Am Anfang des Sommerhalbjahres] 15 13 26 25] 22 23 ſ 40] 41. ſ 36 35 40 40 44 46 43 41 ſ 44 45 1619 2. Am Anfang des Winterhalbjahres] 15 13 25 22] 22 22] 40 41 35 36 40 40 44 46 42 41 44 44 612 3. Am 1. Februar 1914„Jl ¹4] 13 25 22 22 21 39· 40 35 36 40 40 44 46 42 41 44 44 608 4. Durchschnittsalter am 1. Febr. 1914[18,9 19,117,9 18 ſ¹73 17 ſ16,4 16,2 15 114,9/714,4 14,1113,2 13,312,2/12,4 11 11,1
Die Gesamtzahl betrug 624.


