Jahrgang 
1914
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Unteerichts. Lehrbücher. röls Klassen. fächer. Matthiessen, Ubungsbuch für Arithmetik u. Algebra. 2.50 1 Um fomonon== Schlömilch, 5stellige Logarithmentafeln.... 1301( unfon vr 01 Mathematik. Thieme, Leitfaden der Mathematik für Realanstalten 1.- 1.60 1 V IV UIII OIII UII- 53 5, 5, II.. 2.50/ OoI UI 01 Harms und Kallius, Rechenbuh j2.85] VI VIV Koppe, Physik, Ausgabe B; I. Teil...... 2.20 onmm onl on wUI 01 Naturaseson.. B; II. Teil... 5.20/ onl UI 01 Lipp, Lehrbuch der Chemie und Mineraloge 4. 0om UI 01 Srltten, Rüdorff, Anleitung zur chem. Analyse....0.01- LUI 01 Schilling, Kleine Schulnaturgeschichte der 3 Reiche. 3.60 IV Bilj OIII UII- Gesang Erk und Greef, Liederkranz, I. Heft, Abt. B... 0.80 VIV V V 4 Stein, Auswahl von Gesängen für gemischten Chor..1.20 Chorsänger.

II. Auswahl aus den Verfügungen.

1. Das Königl. Unterrichtsministerium, 7. 2. 1913, macht darauf aufmerksam, daß den Schülervereinen im allgemeinen nur Schüler ein und derselben Anstalt angehören dürfen. Der Direktor kann aber in geeigneten Fällen die Zustimmung der Eltern vorausgesetzt auch die Beteiligung an den Veranstaltungen und Einrichtungen von Vereinen gestatten, die außerhalb der Schule stehen. So kann die Teilnahme erlaubt werden an Schülerriegen vaterländischer Turnvereine, am Schwimmunterricht vaterländischer Schwimmvereine und an Geländeübungen usw., die durch Vereine für die Jugend- pflege veranstaltet werden.

2. Das Königl. Unterrichtsministerium, 8. 8. 1913, weist die Schulen an, die Jugend auf die Gefahren aufmerksam zu

machen, die mit der unvorsichtigen Annäherung an Kraftfahrzeuge verbunden sind, und sie zu warnen, mit Sand,

Steinen und anderen Gegenständen nach Kraftwagen zu werfen und dadurch die Lenker und Insassen zu gefährden.

Königl. Unterrichtsministerium, 5. 9. 1913. Den Schülern ist bei der Benutzung der Kletterstangen das Abwärts-

rutschen und beim Turnen an der schrägen Leiter das Abwärtsgleiten im Reitsitz an der Oberseite der Leiter wegen

der damit verbundenen Gefahren zu untersagen.

4. Das Königl. Unterrichtsministerium, 6. 11. 13, bestimmt, daß die Gesamtdauer der Ferien in den Volks-, mittleren und höheren Schulen jährlich 80 Tage beträgt. Daneben bleiben die bisher anerkannten allgemeinen Fest- und Peiertage auch ferner frei. Am Fastnachttage wird vom nächsten Schuljahre ab der Unterricht nicht mehr ausfallen.

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III. Jahresbericht.

Das Schuljahr begann am 3. April 1913 mit der Prüfung der für die Klassen Quinta bis Unterprima angemeldeten Schüler; die für Sexta angemeldeten waren bereits am Dienstag, den 18. März, geprüft worden..

Am 1. Mai 1914 ging das Dezernat der Oberrealschule I von Herrn Provinazialschulrat Dr. Borbein auf Herrn Provinzialschulrat Unruh über, der vom 29. bis 31. Mai dem Unterricht aller Lehrer beiwohnte, am 30. Mai in Begleitung des Herrn Stadtschulrat Bobritz. Am 31. Mai hielt er mit den Lehrern des Deutschen eine Beratung über die Ziele und die Methode des deutschen Unterrichts ab. Am 6. Februar 1914 besuchte er den Unterricht des Probekandidaten H. Hohmann.