Jahrgang 
1882
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Deultsche Sprache. Lektüre aus Hopf und Paulsiek, deutsches Lesebuch für Tertia; eine Anzahl von Lesestücken meist erzählenden und beschreibenden Inhalts, von epischen und lyrischen Gedichten wurde erklärt und einige von ihnen gelernt. Grammatik: Das Satzgefüge und die Satzverbindung; bei- und unterordnende Konjunktionen wiederholt; grammatische Analysen (mündlich). Eine Anzahl von Fremdwörtern erklärt und gelernt. Das Wichtigste aus der Metrik und Poetik. Alle 14 Tage eine schriftliche Arbeit. Diktate zur Einübung der neuen Orthographie. 3 St., im Sommer Amelungk, im Winter Dr. Kressner.

Franaösische Sprache. Grammatik: Plötz, Schulgrammatik, Lektion 27 bis 50. Wäöchentlich ein Exercitium oder ein Extemporale. Repetition von Lektion 1 29. 4 St. Lektüre Franz. Lesebuch von Lüdecking, II. Teil. Don Quichotte 1. 2. 3. S. 85. I, 137. XIII; ohne Vorbereitung übersetzt S. 204. XIV. Gedichte Nr. 3 und 4 gelernt, Nr. 5 gelesen. Sprechübungen. 2 St. Ober- lehrer Förtsch.

Englische Sprache. Grammatik: Plate, englische Grammatik, 1. Stufe, Lektion 1 39. Lektüre: Plate Nr. 1 18. Sprechübungen. Wöchentlich ein Exercitium oder ein Extemporale. 5 St. Oberlehrer Förtsch.

Geographie. Beschreibung der Länder Europas nach Klima, Bodenbeschaffenheit und Hauptflussgebieten, Aufführung von grösseren, resp. für Gewerbe und Handel wichtigeren Städten. Deutschland spezieller, preussische Provinzen und Regierungsbezirke. Kartenzeichnen. 2 St. Dr. hl.

Geschichle. Deutsche Geschichte bis zum dreissigjährigen Kriege nach Eckertz' Hülfsbuch, S. 1 115. Erlernen und Wiederholen der wichtigsten Daten der Weltgeschichte nach Plötz, Haupt- daten. 2 St. Dr. Ranck.

Nalurbeschreilhueng. Sommer: Botanik. Linnéisches Pflanzensystem. Einreihen der Pflanzen in dasselbe unter Bezugnahme auf die natürlichen Familien. Speziellere Berücksichtigung der einheimischen wichtigeren, sowie der ausländischen Nutzpflanzen. Winter: Zoologie. Ordnungen und Unterordnungen der wirbellosen Tiere anknüpfend an die Beschreibung einzelner Repräsen- tanten. 3 St. Sommer Prof. Spey er, Winter Dr. Rost.

Rechnen und Algebra. Ubung in kaufmännischen Rechnungen aus der Regeldetri und Mischungsrechnung. Die vier Spezies in allgemeinen Zahlzeichen. Ubungen auf der Tafel und im Kopfe. Die einfachen Gleichungen ersten Grades mit einer Unbekannten. Ubungen im An- setzen von Gleichungen. 2 St. Dr. Hoebel.

Geomelrie. Wiederholung der Lehre von der Kongruenz und von der Gleichheit der Figuren. hnlichkeit der Figuren. Berechnung gradlinig begrenzter Flächen. Ubungen in leichteren geo- metrischen Konstruktionen. 3 St. Dr. Hoebel.

Freihandaeichnen. Zeichnen nach Wandtafeln von Jakobsthal im verjüngten Massstabe. Ausführung mit Feder und Anwendung einfachster Schattierung mit Pinsel und Tusche. Merkel.

Linearzeichnen. Gradlinige Flächenmuster. Kreisteilung und die regelmässigen Figuren im Kreise. Grad- und krummlinige Flächenmuster auf Kreisteilung beruhend. Weitere geometrische Aufgaben der Ebene. Konstruktionen von Ellipsen, Spiralen etc. nach Stuhlmann. Grundlinien des Masswerkes. 2 St. Ackermann.

Tarnen. 2 St. Möller.

Gebrauchte Lehrbücher. Bibel, Katechismus von Spangenberg. Deutsches Lese- buch von Hopf und Paulsiek für Tertia. Regeln und Wörterverzeichnis für die deutsche Recht-