Jahrgang 
1915
Einzelbild herunterladen

25

14. Die aus der Stölzel⸗Stiftung(Kapital 1000, ſ. Jahresber. 1904 S. 10) für die Schülerbibliothek angeſchafften Bücher ſtehen unter V. 1, c.

15. Aus der Heyl⸗Stiftung(ſ. Jahresber. 1906 S. 35) erhielten je ein Exemplar des Werkes von BoosGeſchichte der rheiniſchen Städtekultur die Abiturienten Marth und Endemann.

16. Rudolf Brede⸗Stiftung(Kapital 3003,59, ſ. Jahresber. 1912 S. 18).

17. Reiſeſtiftung Seiner Majeſtät des Kaiſers(vergl. Jahresber. 1912 S. 17). Seine Majeſtät der Kaiſer hat dem Deutſchen Muſeum eine Siſtcig iöeewiejen, aus deren Zinſen alljährlich einem Schüler des Friedrichs⸗Gymnaſiums in Caſſel eine Reiſe nach München und das Studium des Deutſchen Muſeums ermöglicht werden ſoll. Die Wohltat dieſer Stiftung hat in den Sommerferien 1914 der Oberprimaner Karl⸗Ludwig v. Wuſſow genoſſen.

VII. Mitteilungen an die Schüler und ihre Eltern

1. Den Primanern iſt zu mäßigem Gebrauch der Beſuch des Ratskellers, des Caſſeler Hofs und der Konditorei von Paulus ſowie für den Sommer auch der Reſtauration in der Aue für die Zeit zwiſchen ĩ½ 8 und 10 Uhr abends geſtattet. Außerdem haben ſie am Sonnabend, abends von 810 Uhr, ihren Geſangverein unter Leitung des Herrn Prof. Dr. Brede. Für andere Klaſſen beſteht keine Erlaubnis zum Wirtshausbeſuch. Die Schüler ſind angewieſen(abgeſehen von obigen Ausnahmen) im Sommer von 8, im Winter von 6 Uhr abends ab ſich in der Regel zu Hauſe zu halten.

2. Die Aufnahmeprüfung findet für Sexta Montag den 29. März, vormittags 10 Uhr, ſtatt, für die anderen Klaſſen Donnerstag, den 15. April, vormittags 9 Uhr.

3. Die Ferien ſind folgendermaßen feſtgeſetzt:

Schluß des Unterrichts: Anfang des Unterrichts: Oſtern 1915: Mittwoch, 31. März Donnerstag, 15. April Pfingſten: Freitag, 21. Mai Freitag, 28. Mai Sommer: Freitag, 2. Juli Dienstag, 3. Auguſt Michaelis: Dienstag, 28. September Donnerstag, 14. Oktober Weihnachten: Dienstag, 21. Dezember Mittwoch, 5. Januar 1916. Oſtern 1916: Freitag, 14. April 1916

4. Urlaub im Anſchluß an die Ferien kann nur auf Grund ärztlicher Beſcheinigung gewährt und muß ſpäteſtens eine Woche vor Ferienanfang beantragt werden.

5. Das neue Schuljahr beginnt Donnerstag, den 15. April. Sämtliche Schüler erſcheinen an dieſem Tage morgens 8 Uhr im Gymnaſium.

6. Der Direktor iſt in allen Angelegenheiten der Schüler für die Eltern und deren Ver⸗ treter an jedem Schultage von 121 Uhr in ſeinem Amtszimmer zu ſprechen. Die Sprechſtunden der übrigen Lehrer werden durch Aushang im Schulgebäude bekannt gegeben. Empfohlen wird, den beabſichtigten Beſuch am Tage vorher anzumelden.

Caſſel, im März 1915. Prof. Hüpeden, ſtellvertr. Direktor.