Jahrgang 
1912
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Ouinta.

Evangeliſche Religionslehre. Bibliſche Geſchichten des N. T. Das zweite Hauptſtück des Katechismus mit Luthers Erklärung nebſt Sprüchen und vier Kirchenlieder. Wiederholung der in Sexta gelernten Katechismusabſchnitte und Lieder.

Dentſch. Behandlung von Proſaſtücken und Gedichten. Auswendiglernen und Vortragen von Gedichten. Sagen des Altertums. Satzlehre und Satzzeichenlehre. Wöchentliche Diktate zur Einübung der Rechtſchreibung und Zeichenſetzung und ſchriftliche Nacherzählungen.

Latein. Wiederholung der regelmäßigen Formenlehre; Deponentien. Verba anomala. Adverbien. Unregelmäßige Deklination. Pronomina; Komparation; Zahlwörter. Konjunktionen. Prä⸗ poſitionen. Einige ſyntaktiſche Regeln, beſonders über Ortsbeſtimmungen, Städtenamen, Partizipialkonſtruktionen, accus. c. inf. Erlernung von Sprichwörtern. Foneasatheſ und Extemporalien.

Erdkunde. Phyſiſche und politiſche Erdkunde Deutſchlands.

Rechnen. Teilbarkeit der Zahlen. Zerlegen der Zahlen. Gemeine Brüche. Wiederholung der Dezimal⸗ brüche. Einfache Aufgaben der Dreiſatzrechnung. Die deutſchen Maße, Gewichte und Münzen. Schriftliche Arbeiten: Wöchentlich eine Übungsarbeit; jede vierte Woche eine bewertete Klaſſenarbeit; für jede Stunde eine oder zwei beſprochene Aufgaben einzuſchreiben.

Naturbeſchreibung. Beſchreibung der äußeren Organe der Blütenpflanzen. Beſchreibung von Säuge⸗ tieren und Vögeln. Knochenbau der Vögel.

Geſang. Entwicklung der Durleitern bis Es und A. Leitereigene und leiterfremde Töne. Notenwerte bis zur zweiunddreißigſtel⸗Note und die entſprechenden Pauſen. Die Triolen. Seltener vor⸗ kommende Taktarten. Die chromatiſche Tonleiter. Die Mollleiter, harmoniſch und melodiſch. Belehrungen über Rhythmus, Tempo und Dynamik. Einführung in die Zweiſtimmigkeit. Einſtimmige Choräle, zweiſtimmige Volkslieder nach Stolzenberg. 2, 3 und 4ſtimmige Canons.

Zeichnen. Gedächtniszeichnen mit Kohle und Paſtellkreide: Geradlinige Formen, dann elliptiſche, kreis⸗, herz⸗ und eiförmige Gegenſtände; gemiſchtlinige Formen. Ubungen mit Bleiſtift und Waſſerfarbe auf weißem Papier.

Schreiben. Deutſche und lateiniſche Schrift in Wörtern und Sätzen. Taktſchreiben.

Sexta.

Evangeliſche Religionslehre. Die bibliſchen Geſchichten des A. T. 1. Hauptſtück. Gelernt vier Kirchen⸗ lieder und Sprüche.

Deutſch. Leſen von Gedichten und Proſaſtücken, namentlich von Märchen, Fabeln, Erzählungen und Darſtellungen aus der vaterländiſchen Geſchichte und Sage, Mündliches Nacherzählen von Vorgeleſenem und Geleſenem. Auswendiglernen und Vortragen von Gedichten. Wiederholung der geſamten Rechtſchreibung. Redeteile, Deklination, Konjugation. Lehre vom einfachen Satze. Rechtſchreibeübungen(vorbereitete und unvorbereitete) in Diktaten alle 45 Wochen, wöchentlich 23 ſchriftliche Ubungen, auch Niederſchreiben von auswendiggelernten

edichten.

Latein. Formenlehre mit Beſchränkung auf das Regelmäßige(Konjugationen, esse, Deklinationen, Steigerung der Adjektiva Pronomina, Zahlwörter) und einige ſyntaktiſche Regeln. Zeitbeſtim⸗ mungen, ablat. instrum., qualit., modi; die von einigen Verben, Adjektiven, Präpoſitionen regierten Kaſus; postquam, ut, ne.) Aneignung der im Lehrbuch angegebenen Wörter, auch des Anhangs. Uberſtben ins Deutſche und aus dem Deutſchen, auch ohne Vorbereitung. Ubungen im dateinſyrethen. Alle 45 Wochen eine Klaſſenarbeit, daneben wöchentlich drei bis vier ſchriftliche Ubungen.

Erdkinidern Deumdlahron der Erdkunde. Heimatkunde. Überſicht über Europa und die vier anderen

rdteile.