Jahrgang 
1897
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Hülfslehrer Bätz, die geographiſchen Profeſſor Stoll, die Sammlung von Muſikalien Oberlehrer Dr. Brede, die Lehrmittel für den Zeichenunterricht Zeichenlehrer Wenzel.

Allen freundlichen Gebern, welche unſere Sammlungen mit Geſchenken bedacht haben, ſage ich auch an dieſer Stelle im Namen des Gymnaſiums herzlichen Dank.

VI. Stiktungen und Unterſtützungen von Schülern.

1. Die Zahl der Freiſchüler während des Rechnungsjahres 1896/97 betrug 40, die Summe des erlaſſenen Schulgeldes 3680 Mark.

2. Das Schönfeldſche Beneficium(ſ. Programm von 1844, S. 56 f.) erhielt für 1896 der Studioſus der Theologie Wilhelm Lohr aus Schwebda.

3. Das Eckhardſche Beneficium(ſ. Programm von 1844, S. 57) genießt ſeit 1895 der stud. theol. Adolf Kankelwitz aus Lütgendorf.

4. Die Richterſche Denkmünze(ſ. Programm von 1872, S. 30 f.) wurde zu Oſtern 1897 dem Abiturienten Wilhelm Mohr verliehen.

5. Aus der Flügelſtiftung(ſ. Programm von 1872, S. 30 f.) wurden im Laufe des verfloſſenen Schuljahres Bücher und Schreibhefte an 92 Schüler ausgegeben. Der Kapitalſtock dieſer Stiftung beträgt jetzt 4682 Mark 10 Pf.

6. Das Prinz⸗Wilhelms⸗Stipendium(ſ. Programme von 1877, S. 56, und von 1889 S. 71) erhielt der stud. jur. Hans Püttgen aus Caſſel.

7. Das Jubiläums-Beneficium(ſ. Programm von 1880, S. 23 ff.) beſitzt jetzt einen Kapital⸗ beſtand von 4526 Mark 19 Pf. Dasſelbe wurde zu einer Hälfte dem Obertertianer Fritz Schaub und zur anderen Hälfte dem Unterprimaner Edwin Gerke verliehen.

8. Für das Dr. Ernſt Kornemannſche Stipendium(ſ. Programm von 1880, S. 25, und von 1881, S. 68 f.) war in dem abgelaufenen Schuljahre kein Bewerber vorhanden. Kapitalbeſtand: 18302 Mark 82 Pf.

9. Lotzſche Stiftung(ſ. Programme von 1880, S. 25, und von 1881, S. 69). Das Stiftungs⸗ kapital iſt durch Zinſenertrag auf 5919 Mark 62 Pf. angewachſen. Das Stipendium dieſer Stiftung erhielt der stud. jur. Hans Püttgen aus Caſſel.

10. Dr. Friedrich Großſche Stiftung(ſ. Programm von 1881, S. 13). Das Kapital der Stiftung beträgt jetzt 3036 Mark 41 Pf. Die Zinſen desſelben wurden ſtiftungsmäßig den beiden Enkeln des Stifters, dem Oberſekundaner Friedrich Appel und dem Unterſekundaner Wilhelm Appel, verliehen.

11. Luther⸗Stipendium des Friedrichs⸗Gymnaſiums zu Caſſel 1883(ſ. Programm von 1884, S. 37).

Das Stiftungskapital beträgt jetzt 4012 Mark 16 Pf. Das Stipendium dieſer Stiftung erhielt in dem Rechnungsjahre 1896/97 der stud. theol. Friedrich Ide aus Caſſel.