Jahrgang 
1928
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läßt ſich mit Genehmigung des Provinzialſchulkollegiums für die OII umſchulen und 8 gingen in einen praktiſchen Beruf über. Nach dem Min. Erl. vom 12. 3. 1927 UIIIl D uſw. er⸗ hielten alle Zeugniſſe den Zuſatz: Dieſes Zeugnis ſchließt das Zeugnis der mittlern Reife ein.

g. Teilnehmer am Deligions-, Seichen⸗, Muſih⸗ und Turnunterricht.

Am Religionsunterricht nahmen alle Schüler außer den Konfirmanden teil, ebenſo am Zei⸗ chen⸗ und Muſikunterricht.*) Die Zahl der von der Teilnahme am Turnen und Spieelen befrei⸗ ten Schüler iſt oben unter I f. 3 angegeben.

*) Befreit waren nur die im Stimmwechſel ſtehenden Schüler.

h. Teilnahme am freiwilligen Unterricht.

01 UI 0 II S W S W SAAW 1. Wahlfreier Unterricht Engliſch 4 4 1 1 3 3 Hebräiſch 2 2 4 4 1 1 2. Freie Arbeitsgemeinſchaften: Darſtellende Geometrie 2 7 5 Engliſch 12 12 Alle Sprachen 12 12 Muſikpflege 4 7 3 3 2 2

i. Schülerſelbſtverwaltung.

Wie in früheren Jahren wählten die einzelnen Klaſſen ihre Sprecher. Ein Bedürfnis für die Bildung eines Schülerausſchuſſes beſteht nach wie vor nicht. Bei der Abhaltung von Klaſſengemeinden zeigte es ſich ebenſo wie im Vorjahre, daß es an genügendem Be⸗ ratungsſtoff fehlt. Bei dem hier herrſchenden Vertrauensverhältnis zwiſchen Schülern und Leh⸗ rern wurden die kleineren und größeren Anliegen in der überwiegenden Mehrzahl ſchon durch per⸗ ſönliche Verhandlungen erledigt.

Die im Sommer 1926 eingerichtete Milchverſorgung der Schüler in der großen Pauſe wurde während des vergangenen Schuljahres fortgeführt. Die Zahl der Teilnehmer ging wohl in den einzelnen Monaten etwas zurück, betrug aber im Durchſchnitt noch 7080 Lehrer und Schüler.

Schülervereine.

a. Der Schülerturnverein. Das Anwachſen der Mitgliederzahl iſt ein Beweis für das rege Leben, das in dem Gymnaſial⸗Turnverein herrſcht. Die Zahl iſt von 30 auf 40 angewachſen; davon ſind 20 ordentliche Mitglieder, Schüler von O III an aufwärts, und 20 Turnſchüler(von Sexta bis U III). Bedauerlich iſt es nur, daß eine große Anzahl von Schülern der unteren Klaſſen noch nicht dem Gymnaſialturnverein angehört, ſondern in der Schülerriege des Turnver⸗ eins 1850 turnt.

Das Sommerhalbjahr 1927 bot Gelegenheit zu volkstümlichem Turnen. Wenn auch der Spielplatz auf der Hauer keine vorbildliche Beſchaffenheit aufweiſt, wurde er doch eifrig benutzt zu