— Verlag von B. G. Ceubner in Teipzig.—
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Meden und Aufſätze von Dr. Richard Kichter,
Rektor am König Albert⸗Gymnaſium und Profeſſor an der Univerſität zu Leipzig.
Mit einem Bildnis des Verfaſſers in Heliogravüre. Geheftet ℳ. 5.—, geb. ℳ. 6.—
Die Reden und Aufſätze werden zunächſt von dem großen Kreiſe der Freunde und früheren
Schüler des verewigten Verfaſſers von Schule und Univerſität dankbar begrüßt werden. Weiter
aber wenden ſie ſich nicht nur an alle Erzieher in der Schule, ſondern vor allem auch an die
des Hauſes, an die Eltern. Wer ſich aus berufenſtem Munde über Fragen der Erziehung unterrichten will, dem ſei das Buch angelegentlich empfohlen.
immelsbild und Weltanſchauung im Wandel der
Zeiten. Von Prof. Croels⸗Cund. neaſs eeds atann den
voll gebunden ℳ 5.——————————— „Es iſt Schwung und Wärme in der Darſtellung, und man iſt erſtaunt über die glückliche Kühnheit ſo vieler Wendungen, um ſo mehr, als das ſo eigenartig Geſagte doch den Eindruck des mühelos Gefundenen und ganz natürlich Ausgedrückten macht. Man ſieht, daß der gelehrte Verfaſſer ſtark und warm empfindet und anſchauend denkt. Das macht ſeine Rede überzeugungskräftig.... Seine Naturſchilderungen, durch welche er um abge⸗ blaßte Namen ein friſches und zauberiſches Licht zu gießen verſteht, ſind bei ihm kein aufge⸗ ſetzter Schmuck, ſondern die Grundlage ſeiner kulturhiſtoriſchen Erörterungen.“ (O. Weißenfels i. d. Wochenſchrift für klaſſiſche Philologie.) (Harrheit und Krankheit in der Anſchauung alter 7 Autoriſierte Uberſetzung von Zeiten. Von Prof. Croels⸗Lund. L. Bloch. Mit Eeh Witdnan des Verfaſſers. Geheftet Mℳ 4.—, geſchmackvoll geb. M 5.—— „Aus dieſem langen, und für die Geſchichte der Heilkunſt ſo bedeutungsvollen Zeitraum werden die wichtigſten Epochen herausgegriffen und mit ſolcher Wärme und von ſo erhabenen Geſichtspunkten vorgetragen, daß man die aktuellſten Begebenheiten zu leſen meint, und ſelbſt der Fachmann ſich verwundert fragt, ob das, was er da lieſt, thatſächlich dieſelben Geſchichts⸗ daten und Keflexionen ſind, mit denen ihn einſt akademiſche Vorleſungen bekannt gemacht haben. Das Buch giebt uns gewiſſermaßen Momentbilder aus der vielhundertjährigen Entwicklung, welche die mediziniſche Wiſſenſchaft durchmachen mußte, um auf die heutige hohe Stufe zu gelangen.“(Der Odd⸗Fellow 1001, Nr. 23 vom j. Dezember 1001.) „Das Buch iſt eine außerordentlich intereſſante kulturhiſtoriſche Studie, intereſſant, weil ſie, auf ſorgfältig geſammeltem Quellenmaterial beruhend, pſychologiſche Dokumente von eigenartigem Werte nach Entſtehung und Zuſammenhang durchforſcht. Ihr Forſchungsgebiet berührt ſich aufs innigſte mit der Wunderwelt, die die dichtende, ratende, ſuchende Volksſeele aus den Rätſeln des Lebens geſchaffen; ſie giebt zahlreiche Betrachtungen von religions⸗ philoſophiſchem wie völkerpſychologiſchem Intereſſe und wird deshalb nicht nur dem Mediziner, ſondern dem Gebildeten überhaupt eine Fülle von Anregung und Genuß bieten.“ (Die Frau, Dezember 1901.) ie Renaiſſance in Florenz und Rom. Act vor⸗ Prof. Geheftet ℳ. 5.— Dr. K. Brandi. Soeften h,h.. 50d 505 56 50 360 Das Buch bietet die erſte zuſammienfaſſende und entwickelnde Behandlung dieſer für die Geſchichte des menſchlichen Geiſtes ſo bedeutenden Zeit. Alle wichtigen Erſcheinungen des Lebens, Sozialgeſchichte und Politik, Kunſt und Wiſſenſchaft, kommen gleichmäßig zur Geltung. Die Ausſtattung des Buches iſt im Sinne der Drucke aus der Renaiſſancezeit gehalten. „Wir haben ein ganz vortreffliches Buch vor uns, das, mit weiſer Gkonomie den reichen Stoff beherrſchend, weiteren Kreiſen der Gebildeten, die das Bedürfnis empfinden, die unſterb⸗ liche Kunſt der italieniſchen Renaiſſance im Zuſammenhang mit der Zeitgeſchichte, von der ſie
abhängig iſt, zu begreifen, nur lebhaft empfohlen werden kann.“ (Köln. Zeitung. 1900. Nr. 486.)
Alber und Rhrthmus. Von Prof. Dr. Karl Bücher.
Dritte, ſtark vermehrte Auflage. Geheftet ℳ 7.—, geſchmackvoll gebunden ℳ 8.—
„. Die übrige Gemieinde allgemein Gebildeter, welche nicht bloß dieſe oder jene Einzel⸗ heit der in der Bücherſchen Arbeit enthaltenen wiſſenſchaftlichen Errungenſchaften intereſſiert, ſondern die ſich für die Geſamtheit des ſelbſtändigen und weitgreifenden Uberblicks über den vielverſchlungenen Zuſammenhang von Arbeit und Rhfthmus aufrichtig freuen darf, wird meines Erachtens dem bewährten Forſcher auch dafür beſonders dankbar ſein, daß er ihr einen wertvollen Beitrag zu einer Lehre geliefert hat, welche die edelſten Genüſſe in unſerm armen Menſchenleben vermittelt, nämlich zur Lehre von der denkenden Beobachtung, nicht bloß welterſchütternder Sreigniſſe, ſon⸗ dern auch alltäglicher, auf Schritt und Tritt uns begegnender Geſchehniſſe.“
(G. v. Mayr in der Beilage z. Allgem. Ztg.)
„.. Das Geſagte wird genügen, jeden Liebhaber der Kultur⸗ und Wirtſchafts⸗ geſchichte, wie geiſtvoller Betrachtung der großen Zuſammenhänge alles menſchlichen Lebens auf die feine und intereſſante Unterſuchung hinzuweiſen.“
(G. Schmoller im Jahrbuch f. Geſetzgebung u. ſ. w.)


