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Klavier: abwechſelnd mit den Geſangſtunden.
Theorie: mit dem Geſangunterricht gelegentlich in Verbindung.
Klaſſe 2. wöch. 4 St. Geſang: Erſt leichtere, dann ſchwerere Lieder, Geſaͤnge, Mo⸗ tetten. Klavier: Verſchiedenartige Tonſtücke nach der Fertigkeit der Zöglinge. Theorie: Allgemeine Theorie als Vorbereitung, Intervallenlehre, die Lehre von den conſonirenden und weſentlich diſſonirenden Accorden.
Klaſſe 1. wöch. 5 St. Geſang: mehrſtimmige Lieder, Motetten, Chöre und Can⸗ taten; auch Choral und Anleitung zu Führung des Geſanges. Klavier und Orgek: Choral⸗, Klavier⸗ und Orgelſtücke in 4 Abtheilungen nach den Fort⸗ ſchritten der einzelnen Zöglinge. Theorie: Weſentliche und durchgehend diſ⸗ ſonnirende Accorde, und das Nöthigſte von der Kenntniß des Orgelinſtru⸗ ments.
Die öffentlichen Gottesverehrungen und die an dem Seminare Statt findenden muſikaliſchen Unterhaltungen gaben für Geſang, Klavier⸗ und Or⸗ gelſpiel, weitere Gelegenheit zur Uebung und Ausbildung.
Cantor Anthes.
Die katholiſchen Zöglinge der zweiten und erſten Klaſſe hatten außerdem wöchentlich in 4 St. Unterricht im ein⸗ und mehrſtimmigen Choral. Die ge⸗ übteren Seminariſten beſorgten beim öffentlichen Gottesdienſte unter der Auf⸗ ſſicht des Lehrers das Orgelſpiel, und führten daſelbſt mehrſtimmige Lieder, Cantaten und muſtkaliſche Meſſen auf.
Elementarlehrer M gier. XIV. Schrefeben. Klaſſe 3. wöch. 4 St. Klaſſe 2. wöch. 2 St. im Sommer; 3 St. im Winter. Klaſſe 1. wöch. 2 St. Schreiblehrer Thiel.
XV. Zeichnen.
Klaſſe 3..wöch. 4 St. Erſt Elementarzeichnen, dann Zeichnen der Geſi chtstheile und Koͤpfe in Umriſſen, wie auch Zeichnen nach mathematiſchen Körpern. An⸗ fangsgründe des Perſpectivzeichnens.
Klaſſe 2. wöch. 2 St. 1) Zeichnen von Koͤpfen in Umriſſen. Einige weiter vor⸗


