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Katholischer Religionsunterricht.
I. Abteilung.(I u. 0 II). 2 St. w. Die Glaubenslehre von der Erlösung, Heiligung und Vollendung. Ausführliche Mitteilungen aus der Kirchengeschichte der neueren Zeit.
II. Abteilung.(U II— U III). 2 St. w. Die Lehre von der Gnade und den Sakramenten nach dem Diöcesankatechismus. Bibl. Geschichte: von Moses bis zur Trennung des Reiches.
III. Abteilung.(IV— VI) Katechismus: vom Glauben 1— 9. Glaubensartikel. Bibl. Ge- schichte: Neues Testament: Geburt Jesu bis zu seiner Auferstehung. Einige Kirchenlieder. Die Sexta wurde noch in einer besonderen Stunde unterrichtet: Wiederholung und Vertiefung des Pensums der Vorschule, Beichtunterricht.
II. Abteilung.(Vorschule). 2 St. wW. Die notwendigsten Gebete, einige Geschichten des A. und N. Testamentes. Ernst, Kaplan.
Technischer Unterricht.
a. Singen.
I. Chorabteilung aus den Klassen Sexta bis Prima. Vierstimmiger Chorgesang: Choräle, Psalmen, Motetten, Natur- und Vaterlandslieder. Wöchentlich zwei Uebungsstunden und eine
Chorstunde. Liese. II. Quinta A und B. Zweistimmige Volkslieder. Duette von Abt für Chor- und Solo- stimmen. Choralmelodien. Stimm- und Treffübungen. Dr. Schmidt.
III. Sexta A und B. Einführung in das Notensystem, Notenwerte und Pausen, Anord- nung derselben in rhythmischen und melodischen Ubungen, C- und G-dur-Tonleiter, Drei- und Vier- klänge. Einstimmige Volkslieder und Choralmelodieen. Liese.
b. Schönschreiben.
Sexta. Die deutschen und lateinischen Buchstabenformen in genetischer Reihenfolge . Collmann. Quinta. Üpung in deutscher und lateinischer Schrift. A: Wolff. B: Collmann. Quarta. Fortgesetzte Übung im geläufigen Schreiben. Rundschrift. A: Wolff. B: GCollmann.
c. Zeichnen. a. Freihandzeichnen.
Quinta A und B.(2 St. w.) Die gerade Linie, senkrechte, wagrechte, schräge; ihre Zusammensetzung; Winkel, Mäander, Quadrate, Dreiecke, Vielecke und verschiedene aus diesen Hauptformen entwickelte Muster. Schraffieren und Anlegen der Muster mit Aquarellfarben. (Lasur.)
Quarta A und B.(2 St. w.) Verschiedene Blatt- und Blütenformen, sowie Bandver- schlingungen nach Wandvorlagen von Schmidt. Abänderungen, sowie Zusammensetzungen gezeich- neter Formen zu kleinen Mustern nach gegebenen Motiven. Anwendung von Lasur- und Deckfarben.
Unter-Tertia A und B.(2 St. w.) Körperzeichnen nach den Stuhlmann'schen Holz- modellen. Flachornamente in farbiger Ausführung nach Vorzeichnungen an der Wandtafel.


