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b. Schönschreiben. Sexta. Die deutschen und lateinischen Buchstabenformen in genetischer Reihenfolge
durchgeübt. 4 3 Paulstich. Collmann. Quinta. dbung in deutscher und lateinischer Schrift. Collmann. Quarta. Fortgesetzte Ubung im geläufigen Schreiben. Wolff. Collmann.
c. Zeichnen.
Quinta A und B. Freihandzeichnen. 2 St. w. Die gerade Linie. Die einfach gebogene Linie als Segment und Halbkreis in einfachen krummlinigen Figuren von geometrischer Grundform. Der Kreis. Die Ellipse und Eilinie in Anwendung bei Frucht-, Blatt- und Blütenformen. Die Rosette.
Quarta A und B. Freihandzeichnen. 2 St. w. Die Schneckenlinie. Blätter und Flach- ornamente nach Wandtafeln v. Schmidt, nach Vorlagen von Taubinger u. a.
UÜUnter-Tertia A u. B. PFreihandzeichnen. 2 St. w. Körperzeichnen in Umrisslinien nach Vollkörpern, wobei die Grundregeln der Perspektive ihren Platz finden. Körperzeichnen mit Beleuchtung. Flachornamente in Aquarell nach Vorlagen.
Ober-Tertia Au. B. Freihandzeichnen. 2 St. W. Zeichnen nach der Natur; Gegenstände des naturgeschichtlichen Unterrichts aus dem Pflanzen- und Tierreiche. Anfang des Zeichnens nach Gips mit Rücksicht auf Beleuchtung in 2 Kreiden. Einfache Modelle.
Unter-Secunda A u. B. Freihandzeichnen 2 St. w. Zeichnen nach Gips: Schwie- rigere plastische Ornamente mit Rücksicht auf Beleuchtung in 2 Kreiden.
Ober-Secunda. Freihandzeichnen. 2 St. w. Malen in Aquarell; Blumen und Vögel nach Vorlagen.
Unter-Prima. Freihandzeichnen. 2 St. w. Malen in Aquarell; Blumen nach Vorlagen, Muschel nach der Natur. Ziegler.
d. Geometrisches Zeichnen(facultat).
Unter-Secunda. Darstellen einfacher Körper in verschiedenen Ansichten mit Schnitten-
und Abwickelungen. Rausenberger. Ober-Sekunda. Parallelprojektion. Punkt, Gerade und Ebene. Einfache Körper. Unter-Prima. Parallelprojektion. Durchdringungen. Dr. Hoffmann.
e. Turnen.
Vorschule. I. Einfache Freiübungen in der Grundstellung. II. Ordnungsübungen: Bilden und Umbilden der Reihen. III. Geräte: Kletterstange, Schwebekante, wagrechte Leiter.
Sexta. I. Freiübungen: Schrittstellungen. II. Ordnungsübungen: Umbilden der Reihen zum Reihenkörper. III. Geräte: Weitspringen, Pferd, Bock, Reck, Hochspringen, Barren, Hantel, Ring, wagrechte Leiter, Klettern, Sturmlaufbrett.
Quinta. I. Freiübungen: Schrittstellungen in Verbindung mit Armübungen. II. Ordnungs- übungen. Gegensätze mit Schlängeln. III. Geräte wie bei Sexta.
Quarta. I. Freiübungen. Hüpfen und Ubungen im Hüpfen an und von Ort. II. Ordnungs- übungen. Reihungen erster und zweiter Art. III. Geräte wie bei Sexta.
Untertertia. I. Frejübungen: Schritt- und Ausfallstellungen mit hölzernen Stäben. II. Ord- nungsübungen: Schwenken an Ort und im Gehen von Ort. III. Geräte wie bei Sexta.
Obertertia, I. Freiübungen mit Hanteln. II. Ordnungsübungen: Reihen in Verbindung mit- Schwenken. III. Geräte wie bei Sexta.
Secunda. I. Freiübungen mit eisernen Stäben. II. Ordnungsübungen: Reihen mit Aus- weichen der Führer und Drehung der Reihenglieder. III. Geräte wie bei Sexta.
Für jede Klasse wurden einige Purnstunden zum Spielen verwendet.
Störger. Nebelsieck.
Bemerkung: Vom Turnunterrichte waren auf Grund ärztlicher Zeugnisse 30 Schüler ganz oder teilweise befreit.
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