Jahrgang 
1885
Einzelbild herunterladen

12

Rechnen. 5 St. w. Schellen, Aufgaben für das theoretische und praktische Rechnen. I. Teil,

§. 16 22. Die Rechnungen mit gewöhnlichen Brüchen. Wolff. Geometrisches Zeichnen. 1 St. w. Geometrische Anschauungslehre: Körper, Fläche, Linie, Punkt. Zeichnen mit Lineal, Reissfeder, Zirkel und Transporteur. Geometrische Figuren, Messen und Berechnen der darin vorkommenden Linien und Winkel. Einfache Kon- struktionen. Wolff.

Naturbeschreibung. 2 St. w. Im S.: Beschreibung wildwachsender phanerogamischer Gewächse. Vergleichung verschiedener Arten einer Gattung. Entwickelung des Art- und Gattungs- begriffs. Organographie des Pflanzenkörpers im Anschluss an die beschriebenen Pflanzen. Grund- züge des Linne'schen Pflanzensystems. Im W.: Beschreibung von Säugetieren und Vögeln mit besonderer Berücksichtigung der einheimischen Arten. Übersichtliche Systematik. Paulstich.

Sexta A.

Ordinarius: Dieterici.

Christliche Religionslehre. 3 St. w. Biblische Geschichte des A. T. nach Zahn, Bibl. Historien. Einübung und kurze Erklärung des ersten Hauptstücks nebst einigen Kernsprüchen und Einübung des Wortlautes vom zweiten Hauptstück nach dem Heidelberger Katechismus. 12 Kirchenlieder aus den 150 Kernliedern erklärt und memoriert. Wiederholung des Wichtigsten aus dem ganzen Pensum. Dieterici.

Deutsch. 4 St. w. Wiederholte Lektüre, teilweise Erklärung und Nacherzählung der Lese- stücke in Hopf und Paulsiek für Sexta; im November: genauere Wiederholung der Grimm'schen Märchen. Einübung und Wiederholung des grammatischen Pensums nach dem Anhang nebst schriftlichen Übungen. Übungen im Konstruieren einfacher Sätze. Srklärung und Deklamation einer Anzahl Gedichte. Wöchentlich ein Diktat, zuweilen grammatische Arbeiten oder kleine Aufsätze. Dieterici.

Französisch. 8 St. w. Einübung des Pensums für Sexta nach Plötz, Elementargrammatik der französischen Sprache, Lect. 160 nebst Wiederholung nach Absolvierung jedes einzelnen Abschnittes. Wöchentlich ein Extemporale, Exercitium oder Formenextemporale. Dieterici.

Geschichte. 1 St. w. Die schönsten griechischen Sagen, die altnordischen Sagen, der In- halt des Nibelungenliedes. Im Wintersemester: Die Sagen der Römer. Die Grundzüge der Geo- graphie von Alt-Griechenland und Italien, nach Kieperts Wandkarten. Isradl.

Geographie. 2 St. w. Die Grundlehren der Geographie, Oceanographie nach einem grösseren Globus, das allgemeinste der 5 Erdteile, Europa und Deutschland genauer. Nach Daniel, Leitfaden der Geographie. Israbl.

Rechnen. 5 St. w. Numeration. Die vier Spezies mit unbenannten Zahlen. Die Teil- barkeit der Zahlen, Aufsuchen des grössten gemeinschaftlichen Divisors und des kleinsten gemein- schaftlichen Dividuus. Die neuen Münzen, Masse und Gewichte. Resolution und Reduktion. Die vier Spezies mit mehrfach benannten Zahlen. Vermischte Aufgaben. Nach Schellen,§. 114.

Paulstich.

Naturbeschreibung. 2 St. w. Im S.: Beschreibung wildwachsender Phanerogamen.

Organographie des Pflanzenkörpers im Anschluss an die beschriebenen Pflanzen. Im W.: Beschrei-