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Quarta B.
Ordinarius: Dr. Altmann.
Religionslehre. 2 St. w. Katechismus, das I. und II. Hauptstück erklärt, die dazu gehörigen Bibelsprüche und Lieder memoriert. Das Gebet des Herrn dem Wortlaut nach gelernt. Lehrbücher: Luthers kleiner Katechismus, die 150 Kernlieder.. Israël.
Deutsche Sprache. 4 St. w. Lectüre und Erklärung der Stücke aus Hopf und Paulsiek (für Quarta), sowie Wiedererzählung der meisten Lesestücke. Abriss der Satzlehre(einfacher und zusammengesetzter Satz); Regeln über die Interpunction. Eine Anzahl Gedichte wurde erklärt und auswendig gelernt; Diktate im Anschluss an die neue Rechtschreibung; Aufsätze. Dr. Scheer.
Französische Sprache. 6 St. w. Grammatik: Plötz II; Abschnitt Tund II. Wöchent-
liche Extemporalien. Lektüre: Lüdecking I; Auswahl aus Abt. I., II., III. Ehlers. Englische Sprache. 4 St. w. Wie Quarta A. Robb. Geschichte. 2 St. w. Römische Geschichte. Isr abl. Geographie. 2 St. w. Weltstellung der Erde. Afrika, Australien, Amerika Asien. Daniel,
Leitfaden. Sydow, Schulatlas. Im S.: Groove, im W.: Lohmann.
— Naturgeschichte. Im Sommersemester: Organographie des Planzenkörpers, das Linné'sche System. Bestimmen von Phanerogamen nach dem künst. System unter Berücksichtigung des Art-, Gattungs- und Familien-Characters. Im Wintersemester: Beschreibung von Vertretern der drei letzten Klassen des J. Typus: Reptilien, Amphibien, Fische und von solchen des II. Typus.
Dr. Altmann. Rechnen. 4 St. w. Wie IV A. Paulstich. Geometrie. 2 St. w. Einleitung. Von den geraden Linien und geradlinigen Winkeln, von den Parallellinien. Die Fundamentalaufgaben ohne Beweise, nach Kambly Planimetrie§. 1— 32. Dr. Altmann.
Zeichnen. 2 St. w. Wie Quarta A. Ziegler. Gesang. 2 St. w. Mit Quarta A. Wolff. Schönschreiben. 2 St. w. Deutsche und lateinische Schrift nach Vorschriften von Hart- mann, Rundschrift und Cursivschrift. Emmel. Turnen. 2 St. w. Wie IV A. Störger.
Quinta A. Ordinarius: Forst. Religionslehre. Die biblische Geschichte des Neuen Testaments nach Zahn. Die Wort- laute des I. und II. Hauptstückes gelernt, mehrere Lieder, aus den 150 Kernliedern memoriert. Israél. Deutsche Sprache. 5 St. w. Lesen und Erklären ausgewählter Stücke aus Hopf und Paulsiek für Quinta. Die Formenlehre aus Sexta wiederholt und weiter ausgeführt. Der einfache erweiterte Satz. Interpunktionslehre. Orthographische und Interpunktionsübungen. Deklamations- übungen. Wöchentlich ein Diktat oder ein Aufsatz. Forst. Französische Sprache. 8 St. w. Ploetz, Elementarg ammatik, Lection 61— 105. Conju- gationsübungen. Formenextemporalien zur Einübung der regelmässigen Verba und der pron. pers.


