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Deutsche Sprache. 5 St. w. Eine Anzahl Stücke aus Hopf und Paulsiek, Theil I., Abth. 2. gelesen und erklärt; mehrere Gedichte auswendig gelernt. Uebungen im Nacherzählen, sowie in der
Orthographie und Interpunktion in wöchentlichen Dictaten.— Grammatik: Declination, Conjugation, Adverb, Zahlwort, Lehre vom einfachen Satze. Alle 14 Tag ein Aufsatz oder grösseres Dictat. Forst.
Französisch. 8 St. w. Plötz, Elementargrammatik, Lect. 61— 105. Conjugationsübungen. Wöchentlich ein Fxtemporale; Eormenextemporalien zur Einübung der Conjugation und der pron. pers.
conjoints nach Bedarf. Forst. Geschichte. 2 St. w. Die griechische Geschichte, nach dem Lehrbuch von Köpert, mit Be- nutzung der Kiepert'schen Karte von Griechenland. Isratl.
Geographie. 2 St. w. Europa, specieller Mitteleuropa, Orohydrographie und die politische Geographie von Deutschland. Lehrbücher: Atlas von Sydow und Hartmann's Leitfaden. Isral.
Naturgeschichte. 2 St. w. Im Sommer: Beschreibung wildwachsender phanerogamischer
Gewächse mit Berücksichtigung des Linne'schen Systems. Im Winter: Beschreibung von Säugethieren
und Vögeln, theils nach den in der Schulsammlung befindlichen Exemplaren, theils nach Abbildungen. I.—III. Quartal Paulstich, IV. Onartal Dr. Altmann.
Rechnen. 4 St. w. Zerlegen zusammengesetzter Zahlen in ihre Factoren. Bruchrechnung
nach Schellen I. Theil. Bis October Paulstich, vom November bis Februar. Wolff. Von da ab Dr. Altmann.
Zeichnen. 2 St. w. Contourzeichnen nach Vorlagen von Herdtle. Ziegler. Schönschreiben. 2 St. w. Uebungen nach Vorlagen von Hartmann. Emmel.
Gesang. 2 St. w. Fortsetzung der Stimm- und Treffübungen. Einüben der für diese Classe bestimmten Choralmelodien. Zweistimmige Volkslieder z. Th. nach Schäublin I. Th. Paulstich. Turnen. 2 St. w. Freiübungen, Ordnungsübungen, Geräthübungen. Störger.
Quinta B.
Ordinarius: Dr. UIrici.
Religion. 2 St. w. Die biblischen Geschichten des Neuen Testaments bis zu den Missions- reisen des Apostels Paulus nach Zahn's biblischer Geschichte. Die gelernten Kirchenlieder wurden wie- derholt und neue dazu gelernt aus den 150 Kernliedern. Dr. UIrici.
Deutsche Sprache. 5 St. w. Lesen und Erklären prosaischer und poetischer Stücke aus Hopf und Paulsiek Theil I. Abth. 2. Im Aunschluss daran Uebung im mündlichen Wiederholen, Er- klären der Satzglieder und Satzarten, Elemente der Interpunktion. Grammatik: Nach Wiederholung des Pensums für Sexta das Verbum und seine Plexion, Deklination der Nomina und Pronomina, Lehre vom einfachen und das Wichtigste vom zusammengezogenen und zusammengesetzten Satze. Er- lauterung der Orthographie. Dazu wöchentlich ein Diktat, später mit Wiedergabe von Vorerzähltem. Vortrag memorierter Gedichte. Dr. Ulrici.
Französische Sprache. 8 St. w. Das Sextapensum wurde repetirt. Plötz, Elementar- grammatik Lect. 60— 105. Wöchentlich ein Extemporale. Formenextemporalien zum Einüben regel- mässiger Verben.
Geschichte. 2 St. w. Griechische Geschichte. Nach Köpert, Geschichtskursus. Groove.
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