11
Unter-Sekunda bis Ober-Prima: Je 2 Stunden wöchentlich. Zeichnen nach schwieriger darzustellenden Natur- und Kunstformen(Geräten, Gefäßen, plastischen Ornamenten, Architektur- teilen usw.) mit Wiedergabe von Licht und Schatten. Freie perspektivische Ubungen im Malen mit Wasserfarbe nach farbigen Gegenständen(Geräten, Gefäßen, lebenden Pflanzen, ausgestopften Vögeln, Stoffen usw.) im Skizzieren und Zeichnen aus dem Gedächtnis.
2. Linearzeichnen.
. 0 III.: Ubung im Gebrauch von Zirkel, Lineal- und Ziehfeder durch Zeichnen von Flächenmustern, Kreiseinteilungen und anderen geometrischen Gebilden. U II: Geometrisches Darstellen einfacher Körper in verschiedenen Ansichten mit Schnitten und Abwickelungen. 0 II. und I.: Weitere Einführung in die darstellende Geometrie, Schattenlehre und Perspektive. Bongardt.
Bemerkungen: 1. An dem Linearzeichnen nahmen teil aus 0 III 38, aus U II 20, aus 0 II S, aus U I 2 und aus 0 6 Schüler.
d) Turnen.
Sexta. I. Ordnungsübungen: Gehen an und von Ort, auch im Wechsel und mit Drehung. Laufen, Wechsel von Gehen und Laufen. Reihungen zu Paaren. Einfache Arten des Gehens auf den Linien eines Vierecks. Staffeln vorwärts. Schrittwechselgehen. II. Freiübungen. Einfaches Armschwingen mit Schrittstellungen, Fuß- und Kniewippen in Grundstellung, auch mit Arm- schwingen. Rumpfbeugen und-drehen, Hüpfen an Ort, auch mit Drehung. Knieheben und strecken. III. Geräte: Kletterstangen, schräge Leiter, Schwebestangen, Reck, Barren, Hoch- und Weitspringen.
Quinta. I. Ordnungsübungen: Einteilen in Viererreihen durch Vorwärts- und Rückwärts- geben. Fortgesetzte Reihungen in Dreier- und Viererreihen. Gegenzug. Schwierige Arten des Gehens auf den Linien eines Vierecks. Schneckenlinie. II. Freiübungen.: Schrittstellungen und Beinspreizen mit ½¼-Drehung beim Stellen. Knieheben und Sstrecken zu einer Schrittstellung. Arm- kreisen, Rumpfkreisen in Grundstellung, Rumpfbeugen in Schrittstellung mit Beugen eines Beines, Rumpfsenken in Grundstellung. Einfache Stabübungen(Armbeugen, Stabdrehen). III. Geräte wie vorher, mit Ausnahme der Schwebestangen.
Quarta. I. Ordnungsübungen: Einteilen in Viererreihen mit 1½-Drehung in der 3. Zeit. Staffeln nacheinander ohne vorheriges Abzählen. Drehung im Marsche nach bestimmter Schrittzahl. Reihungen mit Kreisen, auch im Wechsel mit Vorwärtsgehen. Winkelzug. Schrägzug. Gehen auf den Linien eines Kreuzes in leichteren Formen. Laufen mit Umkehren. II. Freiübungen: Ausfall nach allen Richtungen. Armhauen, Armstoßen, Beinspreizen. U'bergehen aus der Hockstellung zu Schrittstellung. Rumpfbeugen und-drehen mit Kniebeugen. Einfache Stabschwünge mit ent- sprechenden Arm- und Rumpftätigkeiten. III. Geräte wie vorher und Pferde.
Unter-Tertia. I. Ordnungsübungen: Einteilen in Viererreihen, 4 Schritte vorwärts mit ½-Drehung nach dem 4. Schritt(2) Schwenken der Viererreihen an und von Ort. Wechsel von Laufen zum Gehen mit gleichzeitiger ¼ Drehung Im Marsche ¼ Drehung. II. Freiübungen: Auslagetritt. Hantelübungen, in den erlernten Freiübungen, bevorzugt das Ausbreiten der Arme. Stabübungen: Arnihsgison. Übungen des Kammgriffs. Ausfall und Auslage in Wechsel einfacherer Art. Geräte wie vôrher und Ringe. Einführung in den Stabhochsprung.
Ober-Tertia. I. Ordnungsübungen: Einteilen in Viererreihen(linksum kehrt), Schwenkungen gröberer Reihen. II. Hantelübungen: Ausfall und Auslage mit Drehungen, zugeordnete Arm- und Rumpftätigkeiten und Obergehen in Hockstellung, auch umgekehrt. Einfaches Stabwinden. Rumpf drehbeugeübungen. III. Geräte wie vorher. Bock und Dreisprung.


