Jahrgang 
1907
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UÜbersicht über die Klassenausflüge.

Klasse: Tag: Ziel: Führung: 01 1. Tag: Miltenberg Rulbach Michelstadt Spreng Reichelsheim. 2. Tag: Neun- kirchen Felsberg Melibokus Auers . bacher Schlob Bensheim Liese 1I 1 31./8. Heigenbrücken Lichtenau Lohfink 0 II 25./5. Münster am Stein Bongurdt U IIa 7./9. llartmannshain HHoherodskopl Taufstein Schotten Liese 1 IIb 31./5. Rüdesheim DPir. Wohlfahrt 0 IIIa 24./8. Friedberg Winterstein- Lochmühle- Saal- burgllomburg Liese 0 IIIb 27./9. Gelnhausen Ilufeisen Bicber Orb Wäch- tersbach Liese 1 III a u. b 6./. Ostheim(Abkochen) Lohfink. Schmidt IVb 15.[6. EKützel-Bieber Paulstich V n 13./9. Buchberg Barbarossaquelle- llof Trages Bahnhof Langenselbold Schälfer Vb 7./9. Niederrodenbach-Burbarossaquelle-Buchberg Bongardt VIa 28./8. Wie V a Schäfer VIb 4./9. Desgleichen Schäfer V. 1. 2 u. 3 23./8. Rückingen(Kleinbahn) Niederrodenbach Collmann, Schäfer, Buchberg- Langenselbold Ilamburger.

Am Schlusse des Sonnnerhalhbjahres verließ uns Mittelschullehrer Gustav Peters, um zu- nächst das Orientalische Seminar zu Berlin zu besuchen und später die Leitung einer deutschen Schule in Teheran(Persien zu übernchmen. Uinsere besten Wünsche begleiten ihn in seinen zu- künftigen fernen Wirkungskreis. An seine Stelle trat Mittelschullehrer Wilh. Lindenau. der bis- her an der hiesigen Knabenmittelschule tätig gewesen war.

Am 1. November feierte der Schuldiener der Oberrealschule, Ilerr Johs. Iöhne, Sein 50 jähriges Dienstjubiläum. Zu Ehren des Jubilars veranstaltete die Schule vormittags um 10 Uihr in der Aula eine Feier, in der ihm die Glückwünsche des Lehrerkollegiums und der Schüler aus- gesprochen und mehrere Geschenke überreicht wurden. Auch von seiten der städtischen Behörden wurde der Jubilar durch ein Glückwunschschreiben und ein Geschenk erfreut. Von. Sr. Majestät dem Kaiser und König wurde ihm das allgemeine Ehrenzeichen mit der Zahl 50 verliehen. Möge Herr Höhne noch recht lange in Rüstigkeit seines Amtes walten!

Der Gesundheitszustand war im verflossenen Schuljahre bei den Schülern durchaus günstig, dagegen kamen innerhalb des Lehrerkollegiums mehrere Erkrankungen vor.

Gegen Ende des Sommersemesters mußte Oberlehrer Nebelsieck zur Herstellung seiner Gesundheit einen längeren Urlaub erbitten, und Anfang Dezember 1906 sah sich Oberlehrer Klatt genötigt, seine unterrichtliche Tätigkeit abzubrechen und ebenfalls einen lüngeren Urlaub zu nehmen. Mit seiner Vertretung wurde für das letzte Vierteljahr vom Kgl. Provinzialschulkollegium der Seminarkandidat Ernst Ebel aus Wiesbaden beauftragt.

Laut Ministerialerlaß wurde dem Oberlehrer Dr. O. Ankel der Charakter als P'rofessor verliehen.

Vom 19. November bis 16. Februar begann der Vormittagsunterricht um S ½ Uhr.