“
15
Fehreiblese Durcharbeitung der Hanauer Fibel.— Taägliche UÜbung im Lesen und reiblesen Schreiben.— Auswendiglernen einer Anzahl leichter Gedichtchen. 7 St. w. A: Collmann. B: Schäfer. Anseh ugen Behandlung der Holzelschen Bilder:„Die vier Jahreszeiten“ sowie einiger 3 terrieht Bilder von Pfeiffer zu den Hey'schen Fabeln. St. w. A: Collmann. B: Schäfer. Rechnen Der Zahlenkreis von 1— 100; Addition und Subtraktion der Grundzahlen; 5 8 w. häufige Ubung im Zerlegen derselben. Das kleine Einmaleins. 5 St. w. A: Collmann. B: Schäfer.
Technischer Unterricht.
a. Singen.
I. Chorabteilung: Quarta-Prima. Lieder füͤr gemischten Chor. Wöchentlich 2 Upungs- stunden und 1 Chorstunde.
II. Quinta A und B komb. Kreuz- und B-Tonarten, Dur- und Molltonleitern, Dreiklänge derselben, Dominant-Septakkord. Stimm- und Treffübungen. Zweistimmige Volkslieder, Duette von Mendelssohn und Abt mit Klavierbegleitung, Choralmelodieen. Wöchentlich 2 Stunden.
III. Sexta A und B komb. Rhythmische und melodische UÜbungen, Tonleiter von Cdur, Dur- und Molldreiklang. Einstimmige Volkslieder und Choräle. Wöchentlich 2 Stunden. Liese.
b. Schönschreiben.
Sexta. Die deutschen und lateinischen Buchstabenformen in genetischer Reihenfolge. Cquinta. ÜUbung in deutscher und lateinischer Schrift. Collmann. Quarta. Fortgesetzte Ubung im geläufigen Schreiben. Rundschrift. Wolff.
7 4— c. Zeichnen. a Freihandzeichnen.
Quinta A und B.(2 St. w.) Die gerade Linie(senkrechte, wagrechte, schräge); ihre Zusammensetzung.(uadrate. Rechtecke, Achtecke, Drei- und Sechsecke und verschiedene aus diesen Hauptformenbentwickelte Muster; Bandverschlingungen. Anlegen der Muster mit Aquarellfarben. (Lasur).
Quarta A und B.(2 St. w.) Die krumme Linie, Kreis, Ellipse, Oval; Verwendung der- selben zu Mustern. Verschiedene Blatt- und Blütenformen nach Vorzeichnungen an der Schultafel. Abänderungen sowie Zusammensetzungen gezeichneter Formen zu kleinen Mustern nach gegebenen Motiven. Anwendung von Lasur- und Deckfarben..
Unter-Tertia A und B.(2 St. w.) Körperzeichnen nach großen Gipsmodellen. Es werden Würfel, Prisma, Pyramide, Cylinder, Kegel und Kugel zuerst im Umriß, dann mit Berück- sichtigung von Licht und Schatten gezeichnet, im Anschluß daran verwandte Formen.
Ober-Tertia A und B.(2 St. w.) Gipszeichnen: zuerst im Umriß, dann mit Berück- siehtigung von Licht und Schatten. Es werden einfache, gerad-, krumm- und gemischtflächige Modelle sowie schwierigere Ornamente ausgeführt in Wischkreide, Bleistift und Tusche.
Unter-Sekunda A und B.(2 St. w.) Naturstudien: Blatt- und Blütenzweige, Früchte und kleine Stillleben. Ausführung: Bleistift und Tusche. Skizzierübungen.


