Themata zu den deutschen Aufsützen: 1. Eine Feuersbrunst. 2. Die Bedeutung des Telegraphen im mensch- lichen Leben. 3. Die Feier der olympischen Spiele.(Klassenaufsatz.) 4.„Steter Tropfen höhlt den Stein.“ 5. Die Bedrückung der Landschaften am Vierwaldstättersee durch die Landvögte Albrechts J.(Schiller,„Tell“ I.) 6. Gang der Handlung im zweiten Auftritte des ersten Aufzugs in Schillers„Wilhelm Tell.“ 7. Stellung und Bedeutung des Rudenz in Schillers„Tell.“ S. Der Einfluß der Natur auf die Bewohner der Alpen. 9. Die Feier zur Erinnerung an das sechshundertjährige Bestehen von Hanau als Stadt am 1. und 2. Februar 1903. 10. Durch welche Vor- stellungen bringt Johanna den Herzog von Burgund in Schillers„Jungfrau von Orleanse zur Versöhnung.(Klassenaufsatz).
Lateinische Sprache. 7 St. w. Lektüre: 4 St. w. Im S.: Ovid, Auswahl aus Buch XIII und XV. Ciceros Rede für den Oberbefehl des Cn. Pompeius. Im W.: Vergils Aeneis II. nach Deuticke, Livius I mit Auswahl. Grammatik: 3 St. w. Grammatische Wiederholungen aus der ge- samten Syntax und Formenlehre nach Waldeck. Mündliches Ebersetzen nach dem U'bungsbuche von Ostermann-Müller 4. Wöchentlich eine häusliche oder eine Klassenarbeit. Daneben alle 6 Wochen eine Ubersetzung ins Deutsche.(Schaub).
Griechische Sprache. 6 St. W. Xen. An. VI, Hell. I. II. Ausgabe von Bünger. Hom. 0d. I. IX. X mit Auswalhl, Ausgabe von Henke. 4 St. W. Kasuslehre, Tempus- und Moduslehre, Wiederholung der Formenlehre nach der Schulgrammatik von Kaegi. NMündliche und schriftliche Ebersetzungen aus Sexyfferts Übungsbuch. Alle S Tage eine Ubersetzung ins Griechische, meist als Klassenarbeit, zuweilen eine Ubersetzung ins Deutsche. 2 St. W.(Wackermann).
Französische Sprache. 3 St. W. Grammatik: Plötz Kares, 5 25— 80 nehst Wieder- holungen früherer Abschnitte. Extemporalien und mündliche l'bersetzungsübungen. Lektüre: Erck- mann-Chatrian, Ilistoire d'un Conscrit de 1813.(Küster).
Geschichte und Erdkunde. 3 St. w. Deutsche Geschichte von Friedrich dem Großen bis zur Gegenwart, nach Eckertz. Wiederholung der Erdkunde kuropas und elementare mathematische Erdkunde nach Daniels Leitfaden.(Wackermann).
Mathematik. 4 St. W. Die Lehre von den Potenzen, Wurzeln und Logarithmen, quadratische Gleichungen mit einer Unbekannten nach Bardey. Wiederholung der Khnlichkeitslehre, Proportionali- tät gerader Linien beim Kreise, stetige Teilung, regelmäßige Vielecke, Kreisumfang und inhalt. Konstruktionsaufgaben nach Koppe. enkel).
Physik. 2 St. W. Einführung in die Chemie. Einfache Erscheinungen aus der Lehre vom Magnetismus und der Elektrizität nnch Kopbe. Henkeh.
Zeichnen. 2 St. W. Schwieriger darzustellende Natur- und Kunstformen mit Wiedergabe von L.icht und Schatten mittels Bleistift, Feder, Kohle, Kreide und Wasserfarben. Perspektivische Ubungen im Freien nach landschaftlichen Vorbildern. Übungen im Malen nach Geräten, Gefäßen, plastischen Ornamenten, Blumen, Schmetterlingen, Früchten, ausgestopften Vögeln, Musikinstrumenten und Tierschädeln. l'bungen im Pinselzeichnen nach Vögeln und Gesichtsprofilen. Skizzierübungen und Zeiehnen aus dem Gedächtnis. Mitteilungen über den Kunstcharakter benutzter Vorbilder. (Mangold).
Ober-Tertia. Ordinarius: Professor Schmitz.
Religionslehre. 2 St. W. a) evangelische. Das Reich Gottes im N. T. Lesen ent- sprechender biblischer Abschnitte. Bergpredigt und Gleichnisse. Reformationsgeschichte im Anschluß
an ein Lebensbild Luthers.(Schmitz.) b) katholische. S. Unter-Sekunda. 2


