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dem Deutschen nach Weseners Übungsbuch 2. Teil. Alle 14 Tage eine schriftliche Arbeit(Haus- arbeiten und Klassenarbeiten in regelmässiger Abwechselung). Im S.: 3 St. wW. Im W. 2 St. w. Lektüre: Xenoph. Anab. B. I und II. Im S. 3 St. w. Im W. 4 St. w.(Reinhard).
Französische Sprache. 3 St. w. Lektüre: Waterloo, par Erckmann-Chatrian. Sprech- übungen. Grammatik: Ploetz Schulgrammatik Absch. II, III, V, VI. Alle 14 Tage ein Exer- citium oder ein Extemporale in Form von Nacherzählungen oder Diktaten.(Ricker).
Geschichte. Deutsche und brandenburg-preussische Geschichte von 1524 bis 1840 nach Eckertz' Hülfsbuch.
Geographie. Physische und politische Geographie der ausserdeutschen Länder Europas nach Daniels Leitfaden.(Wiegand).
Mathematik. 3 St. w. Lineare Gleichungen mit einer und mehreren Unbekannten, Einführung in die Potenzen- und Wurzellehre. Kreislehre, 2. Teil, Gleichheit, Anfangsgründe der Ahnlichkeit, Inhaltsberechnung geradliniger Figuren.(Wagenknecht).
Naturgeschichte. 2 St. w. Das Wichtigste vom Bau des menschlichen Körpers Mechanische Erscheinungen, Einiges aus der Wärmelehre.(Wagenknecht).
Zeichnen. 2 St. w. Umrisszeichnen(nach einfachen Holz- und Gipsmodellen), gerad- linige Körper und plastische Ornamente im Einzelunterricht. Zuletzt Übungen in der Wiedergabe von Licht und Schatten nach einfachen Modellen(bis Herbst Ruth, von da an Jassoxy).
Unter-Tertia.
Ordinarius: Oberlehrer Wiegand.
Religionslehre. 2 St. w. a) evangelische. Das Reich Gottes im A. T. Lesung entsprechender biblischer Abschnitte. Psalmen mit Auswahl. Wiederholung der Katechismusauf- gabe von Sexta bis Quarta. Einprägung einiger neuer Kirchenlieder und Wiederholung der früher gelernten. Das Kirchenjahr.(Reinhard), b) katholische. Die Lehre von den Gunaden- mitteln nach dem Diözesankatechismus. Biblische Geschichte des neuen Testamentes nach Schuster (Schlenke).
Deutsche Sprache. ÜSberblick über die wichtigsten der deutschen Sprache eigentüm- lichen grammatischen Gesetze. Alle 4 Wochen ein Klassenaufsatz oder ein häuslicher Aufsatz. Behandlung prosaischer und poetischer Lesestücke. Belehrungen über die poetischen Formen. Auswendiglernen und Vortragen von Gedichten.(Wiegand).
Lateinische Sprache. Lektüre: 4 St. Caesar, Bell. Gall. I und IV. Grammatik: 3 St. Wiederholung der Kasuslehre. Hauptregeln der Tempus- und Moduslehre. Mündliche und schriftliche Ubersetzungen aus Meiring, Lat. Ubungsbuch für Quarta. Wöchentlich eine Klassen- arbeit oder eine häusliche Arbeit.(Wiegand).
Griechische Sprache. 6 St. w. Die regelmässige Formenlehre bis zum verbum liquidum einschliessl. nach Franke-Bamberg. Übungen im Übersetzen nach Weseners griechischem Elementarbuch 1. Teil. Alle 14 Tage eine Haus- oder eine Klassenarbeit(bis Johanni Schmitt, dann Wenning).
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