11
Französische Sprache. 2 St. w. Erckmann-Chatrian, Histoire d'un conscrit de 1813, 1. Hälfte. Grammatik nach der Schulgrammatik von Ploetz, Abschn. I. und II. Alle 14 Tage ein Exercitium oder Extemporale nach Ploetz oder nach Diktaten(Ricker).
Geschichte und Geographie. 3 St. w. Deutsche Geschichte bis zum Augsburger Religions- frieden nach dem Hülfsbuch von Eckertz. Physische und politische Geographie der auszerdeutschen Staaten Europas nach Daniels Leitfaden(Schaub).
Mathematik. 3 St. wW. Arithmetik: Die Gesetze der vier ersten arithmetischen Operationen; Aufgaben aus der Sammlung von Heis,§§ 1— 25. Geometrie: Die Lehre von den parallelen Linien, den Dreiecken und Vierecken; Konstruktionsaufgaben(HBenkel).
Naturgeschichte. 2 St. W. Botanik: Allgemeine Botanik und Anleitung zum Bestimmen wildwachsender Phanerogamen nach der Flora von Gies, im S.— Zoologie: Systematische Über- sicht über das gesamte Tierreich; eingehendere Betrachtung und Beschreibung von Arten aus den wichtigsten Familien der Wirbelthiere, im W.(Henkel).
Quarta. Ordinarius: Gymnasiallehrer Schaub.
Religionslehre. 2 St. w. a. evangelische. Erklärung und Auswendiglernen der drei ersten Hauptstücke des Katechismus sewie einer Anzahl evangelischer Kirchenlieder. 2 St. w. (Zimmermann). b. katholische. S. Unter-Tertia.
Deutsche Sprache. 2 St. w. Lektüre nach dem Lesebuch von Hopf und Paulsiek für Quarta. Auswendiglernen von Gedichten. Alle 14 Tage eine schriftliche Arbeit(Schaub).
Lateinische Sprache. 9 St. w. Cornelius Nepos vit.—V, VII, XV, XVI, XXII, XXIII, 5 St. w. Grammatik nach Ellendt-Seyffert(Syntax mit Auswahl und Wiederholung der Formenlehre); Scripta und Extemporalien wöchentlich abwechselnd und mündliche Übungen nach Meirings Übungs- buch, 4 St. w.(Schaub).
Französische Sprache. 5 St. w. Ploetz' Elementar-Grammatik, Kursus für Quarta, Lekt. 61— 112. Lesestücke des Anhangs(Wenning).
Geschichte. 2 St. w. Griechische und römische Geschichte nach Jägers Hülfsbuch(im S. Stanger, im W. Schaub).
Geographie. 2 St. w. Beschreibung der auszereuropäischen Erdteile nach Daniels Leit- faden(im S. Stanger, im W. Schaub).
Mathematik. 4 St. w. Kechnen: Wiederholung der gemeinen und Decimalbrüche; Regel de tri; die bürgerlichen Rechnungsarten. Geometrie: geometrische Anschauungslehre; leichtere Lehr- sätze aus der Lehre von den parallelen Linien und vom Dreieck(Henkel).
Naturgeschichte. 2 St. W. Botanik: Beschreibung wildwachsender Phanerogamen; Organo- graphie des Pflanzenkörpers; das Linnésche System; Charakteristik der wichtigsten Pflanzenfamilien, im S.— Zoologie: Beschreibung von Repräsentanten aus den Klassen der Gliederfüszer und Weich- tiere, im W.(Henkel).
Zeichnen. Blattformen und Ornamente nach den Vorlagen von Herdtle, Taubinger etc.
(Ruth). 2*


