Jahrgang 
1913
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Haude-Spenerschen Buchhandl.: Büchmann: Geflügelte Worte. Jubel-Aufl.(Feldmann lig.) Vom Tierschutzverein durch Herrn Lehrer G. Baer 200 Exemplare des Tierschutzkalenders für 1913 und 50 Hefte mit Tiergeschichten vom Frankfurter Verein zum Schutze der Tiere.

Der physikallsche Apparat wurde vermehrt: a) Durch Geschenke: Ein Hufeisenmagnet und ein Hörnerblitzableiter von Kurt Kohl, Ilig. Eine Sammlung verschiedener Gegenstände aus Quarz von Herrn Fabrik- direktor Kühne in Zürich.

b) Durch Mittel der Schulkasse. Ein grosser Induktor mit Röntgennebenapparaten von der Stadt Bad Homburg v. d. H.(Aus dem Ersparnisfonds angeschafft.)

Das Naturallenkabinett erhielt folgende Geschenke: 15 wertvolle Versteinerungen aus der Steinkohlenformation im Saargebiet von Herrn Stadtverordneten Kappus. Eine Reihe sehr schöner Pflanzenabdrücke aus den Kohlenflözen von Kohlscheid bei Aachen von Hans Blümlein, VIlg. Ein prächtiges Exemplar eines Albatros, ein Haifischgebiss, fliegende Fische, Baumschlange, Versteinerungen vom Seeigel, Schädel eines Geiers, Rose von jericho, Steinnüsse von Herrn Schiffsingenieur Tiemann.

Für den Zelchenunterricht wurden geschenkt vom Königl. Prov.-Schulkoll. Cassel: Cunningham: Kupferstich von Friedrich dem Grossen. Herr Wörbelauer schenkte verschied. Gläser und Gefässe, Herr Leonhard(Rex): 1 Satz Rex-Gläser, Pfeifer Vr. ein altes Gewehr.

Für den geograph.-histor. Apparat wurde von Herrn Oberbahnassistent J. Debus gestiftet: Eberhardt, der Tempel zu Jerusalem, Glogau, Flemming; von Herrn Kgl. Baurat Jacobi: Bohn: Rekonstruktion der Akropolis(von Westen) und eine farbige Photographie des 1. Direktors der Anstalt, des Prof. Goepel.

VI. Stiftungen.

1. Die Amts-Sparkasse Homburg überwies der Schule 150. Mk., wofür eine An- zahl von Kunstblättern(namentlich Architektur-Stücke) sowie Bücher angeschafft wurden.

2. Die Stiftung zum Besten würdiger und bedürftiger Schüler ist bis zum Schlusse des Jahres 1911 auf 1477 Mk. angewachsen. Die Jahreszinsen des Fonds werden, da ihr Betrag noch nicht hoch genug ist, einstweilen dem Kapital hinzugefügt. Wir hoffen, dass durch gütige Spenden, die wir von Freunden unserer Anstalt erbitten, der Zeitpunkt nahe gerückt wird, wo ein Schüler durch Auszahlung der Zinsen unterstützt werden kann.

3. Heinrich Hammelmann-Stiftung. Bei der Schlussfeier am 30. Mai 1912 wurden aus den Zinsen des Stiftungskapitals den Oberprimanern Eugen Bohris und Georg Brass so- wie dem Realprimaner Wilh. Neiss Prämien verliehen.

Für alle Geschenke, die im Laufe des letzten Schuljahrs unserer Anstalt gemacht worden sind, sage ich den gütigen Gebern hiermit nochmals im Namen der Schule den ver- bindlichsten Dank.

DII. Mittellungen für die Schüler und deren Eltern.

1. Eltern, die über die Leistungen oder das Verhalten ihrer Söhne mit einem Lehrer Rücksprache nehmen wollen, werden gebeten, sich hierzu in den durch Anschlag bekannt gemachten Sprechstunden einzufinden. Ausserdem wird den Eltern sehr empfohlen, sich