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5. Geschichte: 2 St., vereinigt mit IIIeg. Rudolph.
6. Erdkunde: 2 St. Rudolph.
7. Mathematik: 6 St. Die Parallelogramme; der Kreis; der pythagoreische Lehr- satz; Flächenberechnungen; Gleichungen des ersten Grades; die verschiedenen Rechnungs- arten des bürgerlichen Lebens. Glaser.
8. Naturbeschreibung: 2 St. Beschreibung und Vergleichung von Pflanzen mit ver- wickelterem Bliütenbau und von einigen Sporenpflanzen nach dem natürlichen System.— Gliedertiere. Spranck.
9. Zeichnen: 2 St. Achard.
10. Schreiben: 1 St., vereinigt mit IIr. u. IIIl u. III?g. Hoffmann.
Quarta des Gymnasiums.
Ordinarius: Klemme.
1. Religion: 2 St. Bibelkunde: Wiederholungen aus dem A. u. N. T. Schneider.
2. Deutsch: 3 St. Grammatik. Der zusammengesetzte Satz. Das Wichtigste aus der Wortbildungslehre, an typischen Beispielen gezeigt. Abwechselnd Rechtschreibungen in der Klasse und schriftliches freies Nacherzählen des in der Klasse Gehörten(häusliche Arbeit, alle 4 Wochen). Lesen von Gedichten und Prosastiücken aus Hopf u. Paulsiek für IV. Nacherzählen, Ahswendiglernen und verständnisvolles Vortragen von Gedichten. Im S.: Mack, im W.: Seippel.
3. Lateinisch: 8 St. Lesen 4 St. Aus Ostermann-Müller für IV.: Miltiades. The- mistocles, Aristides, Pausanias, Pericles, Alcibiades, Punische Krieg. Hannibal, Der ältere Scipio. Marius. Fleissige Ubungen im Konstruieren, unvorbereiteten Ubertragen, Rücküber- setzen. Grammatik 4 St. Wiederholung der Formenlehre. Das Wesentliche aus der Kasus- lehre im Anschluss an Musterbeispiele. Die wichtigsten Regeln aus der Syntax des Ver- bums nach Ostermann-Müller f. IV. Mündliche und schriftliche UÜbersetzungen aus dem- selben UÜbungsbuch; Extemporalia und Formenscripta. Klemme.
4. Französisch: 4 St. Erlernen von avoir und être, sowie der regelmässigen Kon- jugation, Geschlechtswort, Teilartikel, Deklination, Eigenschaftswort, regelmässige und un- regelmässige Steigerung, Zahlwörter, die mit dem Verb verbundenen persönlichen Fürwörter. Mündliche und schriftliche Ubersetzungen aus dem Elementarbuch v. Dr. G. Ploetz(Ausg. B.) Lektion 1— 32. Leseübungen, Sprechübungen im Anschluss an die Bilder von Hölzel und über alltägliche Stoffe. Wöchentlich eine schriftliche Arbeit. Im S. Mack, im W. Seippel.
5. Geschichte: 2 St. Griechische nnd römische Geschichte. Dr. Gerland.
6. Erdkunde: 2 St. Länderkunde Europas mit Ausnahme des deutschen Reiches. Kartenskizzen. Im S. Mack, im W. Seippel.
7. Mathematik: 4 St. Rechnen: Wiederholung der gewöhnlichen Brüche; Decimal- brüche. Einfache und zusammengesetzte Regeldetri mit ganzen Zahlen und Brüchen, an- gewandt auf Aufgaben aus dem bürgerlichen Leben. Planimetrie: Lehre von den Geraden, Winkeln, Dreiecken und Parallelogrammen. Glaser.
8. Naturbeschreibung: 2 St. a) Botanik. Vergleichende Beschreibung verwandter Arten oder Gattungen von Blütenpflanzen nach vorhandenen Exemplaren. Das natürliche Pflanzensystem. Lebenserscheinungen der Pflanzen. Öbungen im einfachen, schematischen Zeichnen. c) Zoologie. Wiederholung und Erweiterung des zoologischen Lehrstoffes der früheren Klassen. Niedere Tiere, namentlich nützliche und schädliche, sowie deren Feinde, mit besonderer Berücksichtigung der Insekten., Eckhardt,


