Jahrgang 
1882
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8. Zeichnen. Figuren mit gebogenen Linien, nach Kumpa's Zeichensch. 2. u. 3. Abt. Flachschattierung v. Flechtwerk, Getäfel, Mäandern 2 St. Achard.

9. Schreiben. Taktschreiben. Einübung der grossen deutschen u. latein. Schrift, nach Heckmann's Linienblatt, 2. Cours 2 St Hoffmann

10. Geszang Combiniert mit den 3 oberen Klassen.

11. Turnen. Sämtliche mit bezeichneten Ordnungsübungen desLeitfadens. Reigenartige taktogym. Uebungen: Glieder-, Gerüst- und Stabübungen; Schwungseil, Hoch- sprung. 2 St. Dannhof.

Quinta. Ordinarius: Lehrer Zins.

1. Religion.(Evangel.) a. Die bibl. Geschichte d. A. T bis zum Tode Davids, nach Zahns bibl. Hist. b. Katechismus: Die zehn Gebote, das 1. u. 2. Hauptst. mit Luther's Erklärg., dahin gehörige bibl. Beweisstellen, Kirchenlieder: No. 36. 39 V. 1 10, 212, 364, 368, 549 a. d. Württ. Gesangb. Das christl. Kirchenjahr. c. Bibelkunde: Die Bücher des A. u. N. T. 2 St. Dombach.

(Die kathol. u israel. Schüler combiniert mit den mittleren Klassen.)

2. Deutsche Sprache. Die Satalehre(einfacher u. zusammengesetzter Satz), nach Spiess u. Berlet, deutsche Schulgram. 1. Orthographie:§ 21 u. 22(über die Anfangsbuchstaben) nach dem Regel- u. Wörterverzeichnis. Lesen u Erklären pros. u. poet. Stücke aus Hopf u. Paulsiek für V. Memorierübungen. Diktate zur Einübung der Orthographie u. Interpunktion. Kleine Aufsätze. 5 St. Oehler.

3. Französische Sprache. Formenbildg. d. regelmäss. Verben. Pronoms personels, démonstrat,, relat., Article partitif. Unregelm. Plural. Grundzahl statt der Ordnungszahl. Par- ticipe passé, nach: Plötz, Elementargram. Kurs 2. Erlernen der dazu gehörigen Vokabeln. 5 St. Zins. Lesen u. Uebersetzen der Lesestücke in der Elementargram. v. Plötz. 2 St. Achard.

4. Geschichte. Im 8.-S. Alte Geschichte. Im W.-S. Mittlere Geschichte, biograph. nach Spiess u. Berlet 1. Tl. Chronologie. 2 St. Goepel].

5. Geographie. Asien, Afrika, Amerika und Australien allgemein, nach Daniel's Leit- faden. 2 St. Spranck

6. Rechnen. Die Bruchrechng; Einfache Rapeldetsio; Aufgaben mit u. ohne Brüche, nach Schellen's Rechenbuch 1. Tl 5 St. Zins.

7 Naturgeschichte. a. Botanik: Beschreibg. leicht zu zergliedernder Pflanzen. Ex- kursionen. b. Zoologie: Die Säugetiere, Vögel, Insekten mit besond. Hervorhebung des Nutzens u. Schadens unserer einheimischen Arten, nach Schilling's Naturgeschichte. Benutzung. konservirter Tierkörper. 2 St. Zins.

8. Zeichnen. Einfache Figuren mit geraden u. gebogenen Linien, nach Kumpa's Zeichenschule 1. u. 2. Abt. 2 St. Hoffmann.

9. Schreiben. Schönschreibübungen, besonders d. grossen deutschen u. lat. Buch- staben in genetischer Reihenfolge in u. ausser dem Takte. 4 St Hoffmann.

10. Gesang. Erweiterung der Uebungen bis zum dreistimmigen Dreiklang auf der Tonica u. der Dominante. Stoff: 8 Choräle, 10 zwei- u dreistimmige Volkslieder. 2 8t. Dobring.

11. Turnen. Wiederholg. der 1. Stufe: leichte Uebung der mit bezeichneten 2. Stufe desLeitfadens, reigenartige taktogymn. Uebg.; Sprungseil, Bpiele. 2 St. Dannhof. Sexta. Ordinarius: Lehrer E. Hoffmann

1. Religion.(Evang.) a Ausgewählte bibl. Geschichten d. N. T. bis zur Auferstehung u Himmelfahrt Jesu. Vor d. Hauptfesten Erzählung u. Besprechung der darauf bezüglichen