Jahrgang 
1911
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3. Ubersicht

über die während des Schuljahres erledigten Lehraufgaben.

a. Die Klassenpensen entsprechen den amtlichen Lehrplänen und Lehraufgaben von 1901.

b. Themata der deutschen Aufsätze.

1. Zriny und Leonidas, ein Vergleich. 2. Die Personen in SchillersGang nach dem Eisenhammer. 3. Was weiss Werner Stauffacher nach der Rückkehr von Altorf seiner Frau- Gertrud zu erzählen?(Klassenarbeit). 4. Das Tier im Dienste des Menschen. 5. Schilderung einer Feuersbrunst.(Im Anschluss an SchillersGlocke).(Klassenarbeit). 6. Welche Mittel wendet Schiller an, um Tell von der Schuld des Meuchelmordes zu reinigen? 7. Nutzen und Würde des Ackerbaues. 8. Die Belagerung und die Entsetzung von Orlſeans im Jahre 1429 (Nach Schiller).(Klassenarbeit). 9. Mutter Wilde(Frei erzählt nach Maupassant). 10. Unsere Verkehrsmittel. 11. Was erfahren wir über Johanna d'Arc im Prolog zu SchillersJungfrau von Orleans?(Prüfungsarbeit).

c. Mathematische Aufgaben für die Schlussprüfung Ostern 1911.

1. Auf den Schenkeln eines rechten Winkels bewegen sich vom Scheitel aus zwei Punkte, der eine geht 2 früher ab als der andere und legt in jeder Sekunde 4 m, der andere 5 m zurück. Nach wieviel Sekunden werden beide 25 m von einander entfernt sein?

2. Von einem Punkte am Eingang zum Steinbruch unterhalb Fabers Baum, also a m bergabwärts von dem Gipfel des Westberges erscheint der Fuss des Baumes unter einem Winkel, die Spitze unter a. Wie hoch ist der Baum? a= 150; 6= 9°; 2= 18031. Zur Probe sind 50 m unter dem Gipfel, am oberen Rande des Steinbruchs, die Höhenwinkel für den Fuss und die Spitze des Baumes 6° und 32⁰15 gemessen.

3. Eine Quecksilberkugel wiegt a mg, ihr spezifisches Gewicht ist s. Wie gross ist ihr Durchmesser?

4= 111,13; s= 13,6.

Technischer Unterricht.

a. Turnen. Die Anstalt besuchten im Sommer 126, im Winter 123 Schüler. Von

diesen waren befreit

[Vom Turnunterricht überhaupt! Von einzelnen Ubungen

Auf Grund ärztl. Zeugnisses: im S. 11 im W. 15 im 8. 2 im W. 1 Aus anderen Gründen: im S. 0 im W. 0 im S. 0 im W. 0 Zusammen im S. 11 im W. 15 im S. 2 im W. 1

Also von der Gesamtzahl der Schüler im S. 8,9% im W. 12,2% 1 im S. 1,6% im W. 0,8%

Es bestanden bei 6 getrennt zu unterrichtenden Klassen 2 Turnabteilungen; zur älte- ren, welche die Klassen IIB, IIIA und IIIB umfasste, gehörten im S. 51, im W. 49, zur

jüngeren(IVVI) gehörten im S. 61, im Winter 58 Schüler.

Turnunterricht erteilt.

Turnstunden zuweilen Turnmärsche, im Winter Rodeln.

Turnspiele wurden in den Turnstunden eingeübt. Schwimmunterricht wurde seitens der

Es wurden wöchentlich 6 St. Im Sommer statt der

Schule nicht erteilt; doch hatten einige Schüler Schwimmunterricht in der Militärbadeanstalt.

b. Gesang. 2 St. Sexta und Quinta vereinigt. gebräuchlichen Choralmelodien.

Zweistimmige Volkslieder.

Singen nach Noten. Chorgesang 2 St.

Einübung der Der Gesang-

chor, bestehend aus Schülern der Klassen IV bis UII, übte 3- und 4-stimmige Lieder, Choräle

und Motetten.

Im S. Engelbrecht und Günther, im W. Rohde.