Jahrgang 
1915
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Technischer Unterricht.

a) Wahlfreies Linearzeichnen. U2 bis U3 je 2 Stunden wöchentlich. Darstellen einfacher und regulärer Körper in schräger Parallelprojektion. Daran nahmen teil aus U2 im S. 16, im W. 16 Schüler, aus O3 im S. 14, im W. 14 Schüler, aus U3 im S. 19, im W. 15 Schüler.

Aus den oberen Gymnasialklassen nahmen an dem freiwilligen Zeichenunterricht im S. 5 Schüler teil. Am Linear-Zeichnen nahmen teil 2 Schüler der 6 III.

b) Schreiben für Schüler mit schlechter Handschrift von IV und den 4 Tertien. 1 Stunde.

c) Turnen. 11 Abteilungen in je 3 Stunden wöchentlich(dazu 1 Abteilung, be- stehend aus den beiden oberen Vorschulklassen, in 2 Stunden). Die Schülerzahl der Haupt- anstalt betrug im S. 458, im W. 415. Davon waren befreit:

a) Vom Unterricht b) Von einzelnen überhaupt Übungen

im Sommer im Winter im Sommer im Winter

36 32 4 4 Also von der Gesamtzahl 7,8% 727 7 0,8% 0,9% Den Unterricht erteilten: 7. Abteilung(U. 3) Herr, 1. Abteilung(I 0II) Abel, 8.(IV) Vollmer, 2.(UII) Abel, 9.(4) Abel, 3.(U 2) Abel, 10.(V VI) Abel, 4.(OIII) Mäüller, 11..(5) Rüssel, 5.(U3) Lauer, 12.(6) Schad, 6.(O III) Lauer, 13.(VS. 1 u. 2) Vollmer.

In dieser Verteilung mußte nach der Mobilmachung eine Anderung eintreten, und mehrere Abteilungen wurden zusammengelegt. Der Turnunterricht war danach kolgendermaßen verteilt:

1. Abteilung(I, O II, U 2) Abel, 6. Abteilung(4) Abel,

2.(UII) Abel, 7.)(V u. VI) Abel,

3.,(O III u. 0 3) Abel, 8.(5) Abel,

4.(UIII u. U3) Herr, 9.(6) Schad,

5.(IV) Vollmer, 10.(VS. 1. u. 2) Vollmer.

In einigen Abteilungen mußte die wöchentliche Stundenzahl auf 2 vermindert werden.

Bewegungsspiele, bei denen die volkstümlichen Übungen(Hochsprung, Weit- sprung, Diskuswerfen, Kugelstoßen usw.) gepflegt wurden, fanden im ersten Schulvierteljahr statt. Nach der Mobilmachung mußten sie ausfallen; dagegen nahmen die über 16 Jahre alten Schüler eifrig an den Uebungen der Jugendwehr teil.

Auch das sonst von dem Ruderklub Nassovia geleitete Schülerrudern mußte infolge des Krieges ausfallen.

d) Gesang. 1. Chorgesang IIV in 3 Stunden wöchentlich. 2. Quinta gymn. und realis je 2 Stunden. 3. Sexta gymn. und realis je 2 Stunden. Die Lehraufgaben wurden in diesen beiden Abteilungen im Anschluß an den Lehrplan für den Gesangunterricht vom 21. Juni 1910 erledigt.

e) Stenographie(wahlfrei) nach dem System Stolze-Schrey in 3 Abteilungen mit je 1 Stunde wöchentlich unter Leitung des Vorschullehrers Stoll. Daran nahmen teil 68 Schüler der Klassen VIIV.

Den israelitischen Schülern wurde von Lehrer Levi Religionsunterricht erteilt.