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Uaterricht im wahlfreien Zeichnen, im Schreiben für Schüler mit schlechter Hand- schrift, im Turnen und im Gesang.
a) Wahlfreies Zeichnen. Für I—II, G waren zusammen für das wahlfreie Frei- handzeichnen 2 Stunden angesetzt; es nahmen daran keine Schüler teil. K. Jung.
Wahlfreies Linearzeichnen. IR und IIR kombiniert 2 Stunden. Darstellen ein- facher und regulärer Körper in schräger Parallelprojektion. Es nahmen an dem Unterricht teil: im Sommer: IR alle 18 Schüler, IIR alle 18 Schüler; im Winter: IR 15 Schüler, IIR 16 Schüler. Gerlach.
IIIR 2 Std. Uebungen im Gebrauch von Zirkel und Lineal. Darstellung einfacher geometrischer Gebilde. Es nahmen an dem Unterricht teil: im Sommer 20 Schüler; im Winter 17 Schüler. Im Sommer: Mues; im Winter: Winderlich.
b) Schreiben für Schüler mit schlechter Handschrift von Quarta G und den 4 Tertien. 1 St. K. Jung.
c) Turnen. Die Hauptanstalt(mit Ausschluss der Vorschulklassen) besuchten im Sommer 364, im Winter 357 Schüler. Von diesen waren befreit auf Grund aàrztlichen Zeugnisses:
Vom Turnunterricht überhaupt: Von einzelnen Uebungen: im Sommer 40, im Winter 45, im Sommer 12, im Winter 13, also von der Gesamtzahl der Schüler:, im Sommer 11%, im Winter 12,5%, im Sommer 3,4%, im Winter 3,5%.
Es bestanden 8 Abteilungen: zur kleinsten Abteilung gehörten 33, zur grössten 42 Schüler.
Die erste und zweite Vorschulklasse hatte wöchentlich 2 Turnstunden, sodass für den
Turnunterricht wöchentlich insgesamt 26 Stunden verwandt wurden. 7
Ihn erteilten:
Lohberg, 1te Abteilung,
Müller, 2te und 3te Abteilung,
im Sommer: Mues, 4te Abteilung: im Winter: Ballmann, Bruch, 5te Abteilung,
A. Jung, 6te Abteilung,
Linder, 7te Abteilung,
Vollmer, 8te Abteilung und Vorschulklasse I und II.
Der Unterricht wurde teils in der Turnhalle hinter dem Schulgebäude, teils im Freien erteilt. Im S. wurde, soweit es die Witterung erlaubte, auf der von der Sradt zur Verfügung gestellten sog. Schützenbleiche geturnt bezw. gespielt.
Schulschwimmen ist nicht eingeführt, doch ist Gelegenheit zum Baden und Schwimmen im Main vorhanden.
ad’) Gesang. 1. Chorgesang, I-IV, in 2 Abteilungen wöchentlich 2 Stunden. Chor- studien. Einúbung vierstimmiger Lieder nach F. W. Sering, Heft III b. K. J ung.
2. Quinta. 2 St. Erweiterte Tonbildungs-, Gehör- und Treffübungen; Einführung in die verschiedenen Tonarten; die Hauptdreiklänge und der Dominant-Septimenakkord. Die Zweistimmigkeit, die schwierigeren Taktarten, die Triole, die Synkope; Einführung in ein- fache Sätze der polyphonen Schreibweise. Einübung zweistimmiger Lieder aus F. W. Sering, Heft II. K. Jung.


