Jahrgang 
1903
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Unterricht im wahlfreien Zeichnen, im Schreiben für Schüler mit schlechter Hand- 1 schrift, im Turnen und im Gesang.

a) Wahlfreies Zeichnen. Für III; G waren zusammen für das wahlfreie Frei- handzeichnen 2 Stunden angesetzt; es nahmen daran keine Schüler teil. K. Jung.

Wahlfreies Linearzeichnen. Für III und IIR sowie für II, Rpg. 2 Stunden; es nahmen daran im Sommer 40 und im Winter 22 Schüler teil. K. Jung.

b) Schreiben für Schüler mit schlechter Handschrift von Quarta G und den 4 Tertien. 1 St. Linder.

c) Turnen. Die Hauptanstalt(mit Ausschluss der Vorschulklassen) besuchten im Sommer 350, im Winter 342 Schüler. Von diesen waren befreit aauf Grund ärztlichen Zeugnisses:

Vom Turnunterricht überhaupt: Von einzelnen Uebungen: im Sommer 35, im Winter 33, im Sommer 8, im Winter 8, also von der Gesamtzahl der Schüler: im Sommer 10%, im Winter 9,65%, im Sommer 2,29%, im Winter 2,3%.

Es bestanden 6 Abteilungen: zur kleinsten Abteilung gehörten 38, zur grössten 68 Schüler.

. Die erste Vorschulklasse hatte wöchentlich 2 Turnstunden, sodass für den Turnunter- richt wöchentlich insgesamt 20 Stunden verwandt wurden.

Ihn erteilten: Lohberg, 1te Abteilung, Müller, 2te Abteilung, A. Jung, 3te Abteilung, Mues, 4te Abteilung, Bruch, 5te Abteilung, Vollmer, 6te Abteilung und Vorschulklasse I.

Der Unterricht wurde teils in der Turnhalle hinter dem Schulgebäude, teils im Freien erteilt. Im S. wurde, soweit es die Witterung erlaubte, auf der von der Stadt zur Verfügung gestellten sog. Schützenbleiche geturnt bezw. gespielt..

Schulschwimmen ist nicht eingeführt, doch ist Gelegenheit zum Baden und Schwimmen im Main vorhanden.

d) Gesang. 1. Chorgesang, I-IV, in 2 Abteilungen wöchentlich 2 Stunden. Chor- studien. Einübung vierstimmiger Lieder nach F. W. Sering, Heft IIIb. K. Jung.

2. Quinta. 2 St. Erweiterte Tonbildungs-, Gehör- und Treffübungen; Einführung in die verschiedenen Tonarten; die Hauptdreiklänge und der Dominant-Septimenakkord. Die Zweistimmigkeit, die schwierigeren Taktarten, die Triole, die Synkope; Einführung in ein- fache Sätze der polyphonen Schreibweise. Einübung zweistimmiger Lieder aus F. W. Sering, Heft II. K. Jung.

3. Sexta. 2 St. Das Notwendigste aus der musikalischen Elementarlehre; Stimm- bildungsübungen, Gehör- und Treffübungen; der einstimmige Gesang nach Noten. Neben diesen Uebungen Einübung einstimmiger Lieder aus F. W. Sering, Heft II. Linder.

4. Vorschulklasse 1, Oberabteilung. 1 St. Stimmbildungsübungen, sowie einfache rhythmische Uebungen und die ersten Treffübungen. Einstimmige Lieder aus F. W. Sering, Heft I. Linder.

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